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Antimuslmischer Rassismus reicht bis tief in Linke

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Die Selbstenttarnung des NSU kam für Bürgerliche wie Antifas überraschend, auf Stimmen aus den migrantischen Communities hörte kaum jemand. Daraus lernend versucht die Antifaschistische Linke International verstärkt mit Betroffenen von Rassismus zusammenzuarbeiten. So soll dem antimuslimischen Rassismus in der deutschen Gesellschaft, der bis in die radikale Linke reicht, entgegengewirkt werden.

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A womans voice is a Revolution: Zu anti-muslimischem Rassismus und muslimischem Feminismus

Archivierter Termin: am 31.03 um 20:00 Uhr.

Vortrag und Diskussion mit der Antifaschistischen Linken International A.L.I.

Das Thema des Islam ist zu wirkmächtig, um es länger zu ignorieren: es ist verwoben mit anti-muslimischem Rassismus in Westeuropa und den USA; linken Kämpfen, die in Nordafrika und Westasien geführt werden und fundamentalistischen Ausprägungen des Islam. Wir wollen kennen lernen, wie emanzipatorische Muslime aus ihren Perspektiven und Interpretationen heraus mit diesen Herausforderungen umgehen und wie sie die inner-muslimischen Dynamiken einschätzen. Wir können nur gemeinsam mit emanzipatorischen Muslima und Muslimen agieren, wenn wir die Kämpfe innerhalb des Islams kennen lernen. Umgeben von anti-muslimischen Diskursen und Debatten in Europa und den USA, die „den Islam“ als „rückständig“ und „frauenverachtend“ darstellen, interessieren uns gerade die feministischen Kämpfe in muslimischen Mehrheitsgesellschaften, die meist muslimisch begründet sind.

[Zur ganzen Veranstaltungsankündigung]

Samstag der 31.3.2018 um 20 Uhr,
Eintritt wie immer frei.

A womans voice is a Revolution: Zu anti-muslimischem Rassismus und muslimischem Feminismus

Archivierter Termin: am 31.03 um 20:00 Uhr.

Vortrag und Diskussion mit der Antifaschistischen Linken International A.L.I.

Das Thema des Islam ist zu wirkmächtig, um es länger zu ignorieren: es ist verwoben mit anti-muslimischem Rassismus in Westeuropa und den USA; linken Kämpfen, die in Nordafrika und Westasien geführt werden und fundamentalistischen Ausprägungen des Islam.

Seit den jihadistischen Anschlägen am 11. September 2001 wurde die Welt neu geordnet, so dass sich neue Polarisierungen entwickelt haben. Wir wollen aus den Polarisierungen ausbrechen, differenzierte Sichtweisen entwickeln und aufeinander zugehen, indem wir innerhalb dieser Ordnungen und Dynamiken (strategische) BündnispartnerInnen suchen. Dies sind für uns unter anderem emanzipatorische Muslima und Muslime, die zwar von einer ganz anderen Perspektive aus, aber mit einem ähnlichen Ziel gegen anti-muslimischen Rassismus sowie fundamentalistische Muslime kämpfen.

An Muslima und Muslime stellen die fundamentalistischen und jihadistischen Bewegungen ganz eigene Herausforderungen. Wir wollen kennen lernen, wie emanzipatorische Muslime aus ihren Perspektiven und Interpretationen heraus mit diesen Herausforderungen umgehen und wie sie die inner-muslimischen Dynamiken einschätzen. Wir können nur gemeinsam mit emanzipatorischen Muslima und Muslimen agieren, wenn wir die Kämpfe innerhalb des Islams kennen lernen. Umgeben von anti-muslimischen Diskursen und Debatten in Europa und den USA, die „den Islam“ als „rückständig“ und „frauenverachtend“ darstellen, interessieren uns gerade die feministischen Kämpfe in muslimischen Mehrheitsgesellschaften, die meist muslimisch begründet sind.

Muslimische Frauen oder Frauen aus muslimischen Mehrheitsgesellschaften sind eingeladen von ihren Erfahrungen und Positionen zu berichten.

AG Feminismus

Bei uns taucht in letzter Zeit immer häufiger der Wunsch auf, sich eingehender mit feministischen Themen zu beschäftigen. Deshalb gründet sich eine AG Feminismus. Wir wollen dazu alle Interessierten einladen, am 30. März um 19 Uhr in die adi zu kommen und bei einem ersten einführenden Treffen teilzunehmen. Hier wollen wir einander kennenzulernen, zu klären, was uns alle interessiert und wie wir die AG aufbauen wollen.

Alle persönlichen Geschichten, Gefühle, Gedanken, die während der Diskussion geteilt werden, bleiben in der Gruppe und sollen auch im Anschluss vertraulich behandelt werden.

Das Treffen findet auf Englisch statt, die Simultanübersetzung ins Deutsch wird bei Bedarf zur Verfügung gestellt.

Fühlt euch herzlich eingeladen!

Wir verstehen Feminismus als eine Bewegung für die Befreiung, Solidarität und Selbstorganisation gegen das Patriarchat und sexistische Verhaltensweisen. Wir beobachten, wie das Patriarchat auf allen Ebenen wirkt und wie es uns im Alltagsleben verschiedene Unterdrückungssysteme auferlegt. Wir können sehen, wie es die Art und Weise, wie wir das Konstrukt des Geschlechts sehen und wie wir miteinander interagieren, beeinflusst. Wir können sehen, wie es dem Staat und dem Kapital den Raum lässt, ungerechte soziale Normen in unser persönliches Leben eindringen zu lassen.

Einige von uns bezeichnen sich als Feminist*innen, einige von uns wollen mehr über Queer Theories lernen und einige von uns wollen kein Label. Wir wollen keine Homogenität. Egal wie wir uns definieren, empfinden wie es als notwendig, uns mit allen Diskursen zu beschäftigen, die verschiedene Erfahrungen von Frauen* betreffen. Wir möchten versuchen zu verstehen, wie jede*r von uns mit verschiedenen Unterdrückungen kämpft, abhängig von unserer Erziehung, unsere ethnische Zugehörigkeit, die Farbe unserer Haut, unsere Religion, unsere Sexualität usw. Wir wollen einen Raum zu schaffen, in dem wir über diese Fragen reden können, sowie uns weiterzubilden und unsere Privilegien und unser Verständnis der Welt herauszufordern.

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In recent times, we have seen a growing request in the adi to deal more closely with feminist themes. That is why we decided to establish a feministic working group. We would like to invite all who interested to participate in a first introductory meeting which takes place in the adi on 30th March at 7 pm. During this first informal meeting we would like to get know each other as well as what we all are interesting about and to discuss how we should build this working group.

All personal stories, feelings, thoughts shared during the discussion, should be treated confidentially and remain between the participants.

The language of our meeting is English, the simultaneous translation to German will be provided, if needed.

Feel welcome!

We understand feminism as a movement for liberation, solidarity and self-organization against patriarchy and sexist behaviors. We see how patriarchy works at all levels, how it imposes systems of oppression in daily life, how it influences the way we see the construct of gender, the ways we interact with each other and how it leaves space for the state, the capital and unjust social norms to invade our personal life.

Some of us declare ourselves feminists, some of us want to research more about queer theories, and some of us don’t want any label. We don’t want homogeneity. No matter how we define ourselves, we feel the need to see through all discourses that come from different experiences as women. We want to try to understand how each of us has to fight different level of oppression, depending on our education, our ethnicity, the color of our skin, our religion, our sexuality, etc. We want to create a space where we can talk about these issues, to educate ourselves and to challenge our privileges and our understanding of the world.

Lesekreis 2: (Post-)Operaismus

Archivierter Termin: am 23.03 um 19:00 Uhr.

(Post-)Operaismus ist eine Theorie- und Praxisrichtung, welche eng mit der Autonomen Bewegung verwandt ist. Im Zentrum steht der Klassenkampf, der mit sich verändernden Klassenzusammenstetzung verbunden ist und poststrukturalistisch erweitert wird.
Die Theoriegeschichte des Operaismus und die Theorie des Postoperaismus wollen wir uns Martin Birkner und Robert Foltin näher bringen.
Dabei werden wir uns auch mit feministischer Kritik am Operaismus beschäftigen und die Politisierung der Care-Arbeit mit einbeziehen. Wir wollen Möglichkeiten der Weiterentwicklung des (Post-)Operaismus diskutieren, wodurch sich letztlich nicht nur eine andere Analyse als im reinen Marxismus oder Anarchismus ergibt, sondern vor allem Perspektiven für die Bewegungspraxis.

Als Vorbereitung für den Seminartag am 25.3. oder auch einfach so aus Interesse wollen wir zusammen folgenden Text disutieren. Versucht ihn vorher zu lesen, wenn ihr nicht dazu kommt, kommt trotzdem zum Lesekreis:
1. Donnerstag 16.März 19 Uhr in der adi.
Philipp Metzger: Kampf für das Gemeinsame
Der (Post-)Operaismus als Interventionsstrategie für die radikale Linke
http://grundrisse.net/grundrisse48/kampf_fuer_das_Gemeinsame.htm

2. Donnerstag 23.März 19 Uhr in der adi.
Robert Foltin – Immaterielle Arbeit, Empire, Multitude, neue Begrifflichkeiten in der linken Diskussion. Zu Hardt/Negris “Empire”.
http://grundrisse.net/grundrisse02/2multitude.htm

Seminartag:
Wer noch nie etwas von (Post-)Operaismus gehört hat, stellen die beiden Texte oben eine grobe Einführung dar, oder die Aufnahme eines Einführungsvortrages von Robert Foltin: https://archive.org/details/ugkongress_20071207/ug_einfuehrung_postoperaismus_robert_foltin.ogg

Samstag den 25.März. 10-13.30 Uhr und 15-18 Uhr
Ort: Hausbar der Meuterei, Zollschuppenstr. 1, Leipzig

Lesekreis: (Post-)Operaismus

Archivierter Termin: am 16.03 um 19:00 Uhr.

(Post-)Operaismus ist eine Theorie- und Praxisrichtung, welche eng mit der Autonomen Bewegung verwandt ist. Im Zentrum steht der Klassenkampf, der mit sich verändernden Klassenzusammenstetzung verbunden ist und poststrukturalistisch erweitert wird.
Die Theoriegeschichte des Operaismus und die Theorie des Postoperaismus wollen wir uns Martin Birkner und Robert Foltin näher bringen.
Dabei werden wir uns auch mit feministischer Kritik am Operaismus beschäftigen und die Politisierung der Care-Arbeit mit einbeziehen. Wir wollen Möglichkeiten der Weiterentwicklung des (Post-)Operaismus diskutieren, wodurch sich letztlich nicht nur eine andere Analyse als im reinen Marxismus oder Anarchismus ergibt, sondern vor allem Perspektiven für die Bewegungspraxis.

Als Vorbereitung für den Seminartag am 25.3. oder auch einfach so aus Interesse wollen wir zusammen folgenden Text disutieren. Versucht ihn vorher zu lesen, wenn ihr nicht dazu kommt, kommt trotzdem zum Lesekreis:
1. Donnerstag 16.März 19 Uhr in der adi
Philipp Metzger: Kampf für das Gemeinsame
Der (Post-)Operaismus als Interventionsstrategie für die radikale Linke
http://grundrisse.net/grundrisse48/kampf_fuer_das_Gemeinsame.htm

2. Donnerstag 23.März 19 Uhr in der adi
Robert Foltin – Immaterielle Arbeit, Empire, Multitude, neue Begrifflichkeiten in der linken Diskussion. Zu Hardt/Negris “Empire”.
http://grundrisse.net/grundrisse02/2multitude.htm

Seminartag:
Wer noch nie etwas von (Post-)Operaismus gehört hat, stellen die beiden Texte oben eine grobe Einführung dar, oder die Aufnahme eines Einführungsvortrages von Robert Foltin: https://archive.org/details/ugkongress_20071207/ug_einfuehrung_postoperaismus_robert_foltin.ogg

Samstag den 25.März. 10-13.30 Uhr und 15-18 Uhr
Ort: Hausbar der Meuterei, Zollschuppenstr. 1, Leipzig

Seminar: (Post)-Operaismus – Eine kämpferische Analyse für eine neue Praxis

Archivierter Termin: am 25.03 um 10:00 Uhr.
Ort: Meuterei, Zollschuppenstr. 1, Leipzig

mit Martin Birkner und Robert Foltin (Autoren des Theorie.org-Buches „(Post-)Operaismus“)

(Post-)Operaismus ist eine Theorie- und Praxisrichtung, welche eng mit der Autonomen Bewegung verwandt ist. Im Zentrum steht der Klassenkampf, der mit sich verändernden Klassenzusammenstetzung verbunden ist und poststrukturalistisch erweitert wird.
Die Theoriegeschichte des Operaismus und die Theorie des Postoperaismus wollen wir uns Martin Birkner und Robert Foltin näher bringen.
Dabei werden wir uns auch mit feministischer Kritik am Operaismus beschäftigen und die Politisierung der Care-Arbeit mit einbeziehen. Wir wollen Möglichkeiten der Weiterentwicklung des (Post-)Operaismus diskutieren, wodurch sich letztlich nicht nur eine andere Analyse als im reinen Marxismus oder Anarchismus ergibt, sondern vor allem Perspektiven für die Bewegungspraxis.

In zwei vorbereitenden Lesekreisen in der Autodidaktischen Initiative wollen wir die jeweiligen Texte disutieren, versucht sie vorher zu lesen, aber kommt auch wenn ihr das nicht schafft:

1. Donnerstag 16.März 19 Uhr
Philipp Metzger: Kampf für das Gemeinsame
Der (Post-)Operaismus als Interventionsstrategie für die radikale Linke
http://grundrisse.net/grundrisse48/kampf_fuer_das_Gemeinsame.htm

2. Donnerstag 23.März 19 Uhr.
Robert Foltin – Immaterielle Arbeit, Empire, Multitude, neue Begrifflichkeiten in der linken Diskussion. Zu Hardt/Negris “Empire”.
http://grundrisse.net/grundrisse02/2multitude.htm

Seminartag:
Wer noch nie etwas von (Post-)Operaismus gehört hat, stellen die beiden Texte oben eine grobe Einführung dar, oder die Aufnahme eines Einführungsvortrages von Robert Foltin: https://archive.org/details/ugkongress_20071207/ug_einfuehrung_postoperaismus_robert_foltin.ogg

Samstag den 25.März. 10-13.30 Uhr und 15-18 Uhr
Ort: Meuterei, Zollschuppenstr. 1, Leipzig


Literaturempfehlungen zur Vertiefung
Wir versuchen möglichst alle Texte zusammenzutragen und auf Anfrage per Mail zuzuschicken!
1.) Allgemein
– Robert Foltin: Immaterielle Arbeit, Empire, Multitude.

http://grundrisse.net/grundrisse02/2multitude.htm
– Mario Tronti: Lenin in England. In: Moroni / Balestrini: Goldene Horde, S. 86-93.

https://www.marxists.org/reference/subject/philosophy/works/it/tronti.htm

2.) Klassenzusammensetzung:
– Steve Wright: Klassenzusammensetzung. In Wright: Den Himmel stürmen. S: 88-95.
– Steve Wright: Krise der Klassenzusammensetzung. In Wright: Den Himmel stürmen. S: 144-154.

3.) Reproduktion und Care:
– Susanne Schultz: Gegen theoretische Strategien der Ganzheitlichkeit: Eine feministische Kritik an Empire. In: Pieper et.al: Biopolitik in der Debatte, S. 129-140.
– Silvia Federici: Die Reproduktion der Arbeitskraft im globalen Kapitalismus und die unvollendete feministische Revolution. In: Aufstand aus der Küche, S. 21-86.
– Care-Diskussion als teilweise Bestätigung von „Empire“:
Bettina Haidinger / Käthe Knittler: Care-Arbeit und Reproduktion, S. 108-125.
– Gabriele Winker: Soziale Reproduktion in der Krise – Care-Revolution als Perspektive.

http://www.linksnet.de/files/pdf/da314-winker.pdf

4.) Organisationsfrage
– Martin Birkner: Revolutionäre Subjekte und Organisation. S: 89-93.

http://www.grundrisse.net/grundrisse49/Revolutionaere_Subjekte.htm