Alle Beiträge von Nadine

Die AG WELTPOLITIK bekommt ein neues Gesicht

Die AG Weltpolitik, Weltökonomie, Imperialismus war die am längsten bestehende Lerngruppe in der ADI. Sie entstand aus dem Bedürfnis heraus sich gemeinsam einen größeren Überblick über weltpolitische und -ökonomische Fragen der jüngeren Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu verschaffen.

Allerdings mussten wir im Dezember 2016 vom Initiator der AG Abschied nehmen, weshalb die AG zum Stillstand kam. Mit einer neuen Ausrichtung auf thematischer und organisatorischer Ebene soll es jetzt pünktlich zum frischen Jahr mit der AG Revolution(en). Analyse – Entwicklungen – Kritik einen Neustart geben.

Wir laden alle Interessierten herzlich zum ersten Treffen am 17.01.2017 unter dem Titel „Revolution(en)? Fragen, Modelle, Reflexion“ ein. Alle weiteren Infos zum Themenwechsel, zum Ablauf und zu Terminen findet ihr auf der Seite der AG: hier.

Kritische Bestandsaufnahme der Wohnungsmarktsituation mit Dirk Feiertag

Archivierter Termin: am 23.01 um 18:00 Uhr.

Hallo Leute,
wer sich einen konkreten Einblick in die Wohnungsmarktsituation in Leipzig wünscht, für den ist dieser Vortrag genau das Richtige. Speziell die Wohnungssituation für uns Hartzer*innen und Geflüchtete steht im Fokus des berühmten Sozialrechtsanwalt Dirk Feiertag hier aus Leipzig. Institutionen wie der LWB, den städtische Behörden oder Eigentümervereinen wie z. B. dem „Haus und Grund e.V.“  einmal präzise auf die Finger zu schauen, hat sich unser Dirk zur Aufgabe gemacht. Darüber hinaus wird es um mögliche Wege der Einflussnahme gehen. Selbstverständlich wird zwar alles an konkreten Beispielen illustriert werden. Kapitalversteher*innen und Abstraktiker*innen sind dennoch herzlich willkommen geheißene Gäste.
Wer also die Fruchtblase der eigenen Bedürfnisse einmal verlassen möchte, um in die hinteren Abgründe unserer Stadt zu blicken, möge herbei eilen.

Workshop zum Erkennen rechter Symbole

Archivierter Termin: am 19.12 um 19:00 Uhr. Medienpädagogik und Bildung gegen Fremdenfeindlichkeit - Wie Medien- und urbane Räume lesen?

 

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Die Autodidaktische Initiative lädt im Rahmen des adi-Projekts „Medienpädagogik und Bildung gegen Fremdenfeindlichkeit – Wie Medien- und urbane Räume lesen?“ zu einem  Workshop zum Erkennen rechter Symbole ein. Er findet am 19. Dezember um 19 Uhr statt und schließt thematisch an den Spaziergang zur Erforschung diskriminierender Symbole im urbanen Raum am 04. Dezember an.

Im Workshop werden wir eine Fotoauswahl von Graffitis und Aufklebern aus den Leipziger Straßen vorführen. Wir werden ihre Bedeutungen für aktuelle fremdenfeindliche Diskurse untersuchen, analysieren und darüber diskutieren, warum es gefährlich ist, sie zu tolerieren.

Wir werden auch lokale Symbole in Leipzig mit fremdenfeindlichen Ausdrücken in anderen europäischen Ländern vergleichen. Die Teilnahme an der Veranstaltung befähigt zum selbstständigen Erkennen von Symbolen der Feindseligkeit im Stadtraum. Nur wer Gefahren erkennt, kann sie abwehren.

Der Workshop dauert ca. 1.5 Stunden und findet auf Englisch statt.

 

Spaziergang zur Erforschung diskriminierender Symbole im urbanen Raum

Archivierter Termin: am 04.12 um 13:00 Uhr.
Ort: Straßenbahnhaltestelle “S-Bfh Gohlis” (Treffpunkt) Medienpädagogik und Bildung gegen Fremdenfeindlichkeit - Wie Medien- und urbane Räume lesen?

 

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Die Autodidaktische Initiative lädt im Rahmen des adi-Projekts „Medienpädagogik und Bildung gegen Fremdenfeindlichkeit – Wie Medien- und urbane Räume lesen?“ zu einem Spaziergang zur Erforschung des Leipziger Stadtraumes ein. Er findet am 4. Dezember statt und wird durch einen der Bezirke der Stadt gemacht, der mutmaßlich zu den eher rechtsorientierten Bezirken gezählt wird.

Wir halten Ausschau nach fremdenfeindlichen Symbolen und wollen lernen, wie man diese von anderen Symbolen im Stadtraum unterscheidet. Der Spaziergang ist eine Vorbereitung für einen weiteren Workshop am 19. Dezember, bei dem wir uns mit diskriminierenden Symbolen auseinandersetzen und über mögliche Widerstandsstrategien diskutieren wollen.

Treffpunkt ist die Straßenbahnhaltestelle “S-Bfh Gohlis” (Richtung “Gohlis-Nord”). Wir starten um 13:00 Uhr von dort aus. Da wir die Zeit draußen verbringen werden, bitten wir euch, bequeme Schuhe und warme Kleidung mitzubringen.

Der Spaziergang dauert ca. 2 Stunden und findet auf Englisch statt.

Workshop “Make a step” (Spiel und Diskussion)

Archivierter Termin: am 14.12 um 19:00 Uhr.
Ort: Pöge-Haus, Hedwigstraße 20 Medienpädagogik und Bildung gegen Fremdenfeindlichkeit - Wie Medien- und urbane Räume lesen?

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Die Autodidaktische Initiative (adi) und das Pöge-Haus laden im Rahmen des adi-Projekts „Medienpädagogik und Bildung gegen Fremdenfeindlichkeit – Wie Medien- und urbane Räume lesen?“ zum Workshop “Make a step” ein!

Gemeinsam mit den Trainer*innen Andrii Knyzhnyi und Nataliia Lomonosova aus Kiew nähern wir uns im Spiel und in der Diskussion den Themen Privilegien und unsichtbare Diskriminierung. Dabei versuchen wir uns ein Bild von den kontroversen Gefühlen zu machen, die im Bezug auf die Themen bei uns selbst und in der Gesellschaft bestehen.

Der Workshop besteht aus zwei Teilen: dem Spiel “Make a step” und einer sich anschließenden Diskussion. Während des Spiels erhält jede*r Teilnehmer*in eine Rolle, nach welcher er oder sie die nächste halbe Stunde handeln wird. Jede Interaktion in dieser Übung ist freiwillig: was Teilnehmende aus irgendeinem Grund als unangenehm für sich selbst empfinden, kann übersprungen werden. Dieser Teil des Workshops wird schweigend durchgeführt.

In der anschließenden Diskussion werden wir über folgende Fragen reflektieren und diskutieren:
– Welche Privilegien werden uns aufgrund unserer Herkunft, Geschlecht, Religion, Erziehung, Klasse, Nationalität, Familienerziehung usw. gewährt?
– Wer ist vom aktiven Lebens- und Entscheidungsprozess in der deutschen Gesellschaft ausgegrenzt und was fühlen diese Menschen?
– Was für die Unterstützung brauchen die Ausgegrenzten und was können die anderen beitragen um Ihnen zu helfen?
– Wie können Solidaritätsverbindungen zwischen unterdrückten Gruppen und Personen aufgebaut werden?

Alle persönlichen Geschichten, Gefühle, Gedanken, die während der Diskussion geteilt werden, bleiben in der Gruppe und sollen auch im Anschluss vertraulich behandelt werden.

Der Workshop dauert ca. 1,5 Stunden und findet auf Englisch statt.