Archiv der Kategorie: Lesekreise

Lesekreis „Dialektik der Aufklärung“

Termin: am 26.04 um 19:00 Uhr jede ungerade Woche am Mittwoch. Lesekreise

Seit Ende September gibt es wieder einen neuen Lesekreis zur ‚Dialektik der Aufklärung‘ von Theordor W. Adorno und Max Horkheimer in der adi. Derzeit wird das Kapitel zur Kulturindustrie gelesen. Jeden ersten und dritten. Mittwoch wollen wir uns treffen um einen weiteren Abschnitt gemeinsam zu besprechen. Jede*r ist herzlich willkommen mitzumachen und Ideen zum Lesekreis einzubringen.

Lesekreis: Wege aus dem Kapitalismus

Termin: am 26.04 um 09:15 Uhr jeden Mittwoch. Lesekreise

Pfade in Utopia - raus aus dem Kapitalismus

Wir möchten euch zum Lesekreis „Pfade in Utopia“ einladen und zuerst gemeinsam das gleichnamige Buch von Martin Buber lesen, der Kibbuz-Erfahrung, Philosophie und Anarchie verbindet.

Warum wollen wir das?
Wir haben schon viel über Kapitalismus diskutiert und die herrschenden kapitalistischen Verhältnisse kritisiert. Sobald es aber um Wege aus dem Kapitalismus heraus geht, werden Diskussionen ungenau, unsicher, schamhaft, brechen ab und drehen sich im Kreis.

Das soll nicht so bleiben, wir möchten weiter kommen!
Erstmal über Texte wollen wir uns nach vorne arbeiten: 
Welche Ideen haben den Anspruch, aus dem Kapitalismus heraus zu führen? 
Wie soll das aussehen? 
Was hat das mit uns selbst zu tun?

Buber soll der Anfang sein für revolutionäre, ökonomische, soziale Überlegungen. 

Das erste Treffen ist geplant für den 14.09. und soll wöchentlich, Mittwochs um 09:30 Uhr, in der Autodidaktischen Initiative stattfinden. 

Interessierte können sich anmelden unter: info@adi-leipzig.net
oder spontan dazustoßen.

Lesekreis: Dialektik der Aufklärung

Termin: am 27.04 um 17:00 Uhr jeden Donnerstag. Lesekreise

„Die Idee der Aufklärung: Freiheit, Gerechtigkeit, Humanität. Die Dialektik der Aufklärung: Noch ehe diese Ideen gesellschaftliche Praxis geworden sind, beginnt die Aufklärung schon sie zu liquidieren; der Boden für totalitäre Bewegungen wird bereitet.“

Adornos und Horkheimers „philosophische Fragmente“ nehmen ihren Ausgang von einer Aporie: der Einsicht in die prinzipielle Verstricktheit des Denkens in die historische Reproduktion von Herrschaft und Gewalt; damit jedoch nicht genug: was sich an diesen wenig erbaulichen Gedanken anschließt, ist eine Kritik von momumentalem Ausmaß: Adornos und Horkheimers philosophische Generalabrechnung mit 3000 Jahren abendländischer Kultur, der Versuch der „Erkenntnis, warum die Menschheit, anstatt in einen wahrhaft menschlichen Zustand einzutreten, in eine neue Art von Barbarei versinkt.“

Wir wollen in unserem Lesekreis diskutieren, welche (Handlungs-?)Perspektiven die Lektüre von Adornos und Horkheimers „Schwärzestem Buch“ (Habermas) eröffnet, mit Blick auf politische, ethische und ästhetische Fragestellungen.

INFO: der Lesekreis hängt nicht mit dem Mittwochs-Lesekreis zusammen! Wir beschäftigen uns in den nächsten Wochen jedoch ebenfalls mit dem Kapitel zur Kulturindustrie

Bei Interesse schreibt eine E-Mail an: info (äät) adi-leipzig.net.