Archiv der Kategorie: Archiv

Parking Day

Archivierter Termin: am 16.09 um 15:00 Uhr.

Die ADI beteiligt sich kommenden Freitag am Leipziger Parking Day. Dafür erweitern wir unser Lernwohnzimmer und auch unsere abendliche KüfA auf die Strasse an der Georg-Schwarz-Strasse 19. Ab Nachmittag gibt es ein kleines Programm und Kuchen.

Kommt vorbei und hoffen wir dass das Wetter mitspielt! ; )

Collagen-Workshop 5. Juni

Archivierter Termin: am 06.05 um 13:00 Uhr.

Am Sonntag, dem 05. Juni findet in der ADI (Georg-Schwarz-Str. 19.) wieder ein Collagen-Workshop statt. Wir wollen uns ab 1 Uhr bis open end treffen und einzeln oder in der Gruppe kreativ sein. Bei Interesse meldet euch einfach per E-Mail unter info (at) adi-leipzig (dot) net. Wir haben einiges an Material, aber bringt gerne alles mit, was ihr an Bildern und Magazinen, Klebstoff, Scheren, Skalpellen, etc. habt. Und bitte kommt frisch getestet. Wir freuen uns auf euch. Bitte spreaden.


On Sunday, the 5th of June, we will have a collages-workshop in the ADI (Georg-Schjwarz-Str. 19) We want to meet from 1 pm till open end and be creative together, alone or in groups. If you are interested, just write to info (at) adi-leipzig (dot) net. we have a lot of material, but please feel free to bring everything you have in the regards to pictures, magazines, glue, scissors, scalpels, etc. And, please come freshly tested. We’re looking forward to seeing you. Please spread.

– Emanzipatorische Bildung –
Autodidaktisches Lernen

Mi. 6.10. / 15:00 – 17:00 Uhr

Autodidaktische Initiative/ Diskussionskreis Emanzipation / Workshop (Präsenz) / Autodidaktische Initiative, Georg-Schwarz-Str. 19 / max. Teiln.: 15-20 / bei strengen Hygieneauflagen 8; deshalb evtl. 2 kurze Slots bei großen Interesse

Die ADI ist ein selbstverwalteter Laden, der mit dem Anliegen eröffnet wurde, emanzipatorische Bildung und autodidaktisches Lernen zu ermöglichen. Ihr könnt ihn anschauen – und auch selbst nutzen. Vor Ort tauschen wir uns darüber aus, welche Probleme mit staatlichen Bildungsinstitutionen bestehen und welche Erfahrungen wir bisher darin gemacht haben. Was ist dagegen emanzipatorische Bildung? Welche Rolle spielt Bildung in sozialen Bewegungen? Wie können wir andere Formen des gemeinsamen Lernens ermöglichen?

Im Rahmen der Kritischen Einführungswochen
– https://kew-leipzig.de –

***AUSGEBUCHT*** ONLINE PRESSE-WORKSHOP MIT SARAH ULRICH

Archivierter Termin: am 08.05 um 11:00 Uhr.
Ort: online

Pressearbeit ist häufig ein wichtiger Bestandteil politischen Engagements.
Denn Presse schafft Sichtbarkeit. Doch wie schaffe ich es, dass meine eigenen Inhalte auch transportiert werden? Wie erreiche ich Medien? Wie setze ich Themen? Und was bedeutet eigentlich gute Pressearbeit?

Gemeinsam mit Sarah Ulrich (https://www.sarahulrich.info/) widmen wir uns im Workshop genau diesen Fragen. Er richtet sich an politisch Aktive, die gerne öffentlichkeitswirksam arbeiten wollen. Nach einer theoretischen Einführung wird es einen praktischen Übungsteil zum
Schreiben von Pressemitteilungen, den souveränen Umgang bei einem
Interview, das Organisieren einer Pressekonferenz und Social Media Kommunikation geben.

Die Veranstaltung ist kostenfrei, FLINTA* only. Anmeldung über info@adi-leipzig.net .

Eine Veranstaltung der Autodidaktischen Initiative e.V. in Kooperation mit der Rosa Luxemburg Stiftung Sachsen.

LESE- UND DISKUSSIONSKREIS: Fundstücke der Emanzipation

Archivierter Termin: am 05.10 um 19:00 Uhr jeden Mittwoch.
Ort: online

voraussichtlich online startend, bei schönem Wetter in Lindenau/Plagwitz draußen, perspektivisch wieder in der Adi

Im Anschluss an die sogenannte 68er-Bewegung entstand eine Vielzahl neuer sozialer Bewegungen. Sie agierten insbesondere auf den Themenfeldern von Frieden, Ökologie, Feminismus, Postkolonialismus und neoliberaler Globalisierungskritik. Autor*innen aus ihrem Umfeld und sympathisierende Beobachter*innen des Zeitgeschehens, die oft selbst politisch aktiv waren, schrieben aus Perspektive „linker“ Bewegungen unterschiedliche Werke. Die älteren von ihnen gelten heute teilweise als Klassiker, haben aber weiterhin Aktualität

Das Konzept dieses Lese- und Diskussionskreises ist, dass wir uns jeweils nur ein bis zwei Treffen einem Werk/Buch widmen. Wir lesen also Auszüge, um uns einen breiten Überblick über bedeutende politische Texte zu verschaffen. Darauf aufbauend verbinden wir ihre Inhalte in der Diskussion mit unseren Erfahrungen und der gegenwärtigen politischen Situation.

Der Diskussionskreis findet Mittwochs von 19-21 Uhr statt.  Wir starten online, versuchen uns aber den Wünschen der Teilnehmenden entsprechend bei gutem Wetter  draußen oder in der adi zu treffen, sobald das gut machbar ist.

Einige Vorschläge für die Lektüre sind z.B. folgende Autor*innen (Sie können gern ergänzt werden): Simone de Beauvoir, Albert Camus, Paolo Freire, Erich Fromm, André Gorz, Stuart Hall, Joachim Hirsch, John Holloway, Herbert Marcuse, Murray Bookchin, Johannes Agnoli, Guy Debord, Erik Olin Wright, Bini Adamczak und Eva von Redecker.

Anmeldungen an jonathan@adi-leipzig.net

POLIZEIGEWALT IN DEUTSCHLAND – EINE BILANZ ZUM UMGANG MIT DEN BÜRGER- UND MENSCHENRECHTEN SEIT G20

Archivierter Termin: am 23.03 um 19:00 Uhr.
Ort: online

Online-Vortrag mit Michèle Winkler (Grundrechtekomitee)

Das Grundrechtekomitee gibt einmal jährlich den Grundrechtereport heraus. Er gilt als Bestandsaufnahme zur Lage der Bürger- und Menschenrechte in Deutschland. Michèle Winkler erzählt uns von ihren Erfahrung aus der Demobeobachtung, dem Prozess gegen Fabio V. und davon, wie die Corona-Maßnahmen mancherorts die Grundrechte aushöhlen.

Anmelden könnt ihr euch hier über die RLS Sachsen. Den Zugang teilen wir nach Anmeldung (wenige Tage vor der Veranstaltung) per Mail mit. 

Workshop-Reihe zu Gustav Landauer

Der Schriftsteller und Antipolitiker Gustav Landauer gilt als einer der wichtigsten Theoretiker des deutschsprachigen Anarchismus. Er wurde vor 150 Jahren geboren, war ein Protagonist der Münchener Räterepublik und wurde 1919 von konterrevolutionären Freikorps-Soldaten ermordet. Landauer entwarf und propagierte einen libertären Sozialismus, der nicht allein Sache des Kopfes oder Klasseninteresses sein, sondern die Menschen ganzheitlich befreien sollte. Den Marxismus als Parteidoktrin und die in der Sozialdemokratie vorhandenen Hierarchien lehnte er vehement ab. Stattdessen knüpfte er in seinem Denken an radikale Philosophen wie Nietzsche, Mystiker wie Meister Eckart und die jüdische Überlieferung an. Die Moderne sah er kritisch, wurde darum aber keineswegs konservativ, sondern dachte sie alternativ weiter. Dazu entfaltete er auch ein eigenes Geschichtsverständnis und reflektierte über die Bedeutung von Ästhetik, Menschenbild und Spiritualität für die Befreiung der Menschen und den Zusammenhalt einer neuen „Gesellschaft der Gesellschaften“. Demnach fokussierte er sich nicht auf einen politischen Umsturz, sondern rief dazu auf, mit dem Sozialismus heute zu beginnen und in auf Freiwilligkeit basierenden Gemeinschaften eine sozialistische und freiheitliche Kultur, neue Lebensformen und genossenschaftliche Wirtschaftsformen zu entwickeln. Mit der Veranstaltungsreihe möchten wir an einen bedeutenden gesellschaftskritischen Denker erinnern, dessen Erkenntnisse für die politische Theorie, für die Philosophie und für ein Verständnis von Sozialismus, Mensch und Revolution weiterhin relevant sind und als Inspiration dienen können. Zugleich gilt es aber seine Texte auch selbst kritisch zu lesen und sie im Kontext ihrer Entstehungszeit zu betrachten.

Die Veranstaltungsreihe beinhaltet Vorträge von Paul Stephan, Jonathan Eibisch und Siegbert Wolf sowie einen angeleiteten Lektüreworkshop zu ausgewählten Schlüsseltexten zu Landauers Philosophie und politischer Theorie und wird von HARP e.V. und paradox-a.de organisiert.

VORTRÄGE (jeweils 19 Uhr im Pöge-Haus)

Do. 29. 10. Links–Nietzscheanismus. Eine Einführung. Buchvorstellung mit dem Autor Paul Stephan

Di. 10. 11. Für ein neues anarchistisches Bewusstsein! Broschüren-Vorstellung und Diskussion mit Jonathan Eibisch

Do. 26. 11. „Ohne Herrschaft – Anarchie“ – Gustav Landauers kommunitärer Anarchismus. Vortrag von Siegbert Wolf mit anschließender Diskussion

Dreiteiliger LEKTÜRE-WORKSHOP (jeweils 11-15 Uhr in der Autodidaktischen Initiative)

Sa. 14.11. Teil 1 – Sozialismus als Beziehung zwischen Menschen im Gegensatz zum Staat

Sa. 28.11. Teil 2 – Geschichtsphilosophie, Revolutionsverständnis, Utopie

Sa. 12.12. Teil 3 – Transformation und Neustrukturierung der Gesellschaft in Zwischenräumen

Anmeldung
Da die Teilnehmer*innen-Zahl (aus bekannten Gründen) begrenzt ist, müsst ihr euch für die Teilnahme unter landauer2020@riseup.net anmelden.

Workshop Staatskritik

Vom 17. -18.10.20 organisiert die ADI einen Wochenend-Workshop zur materialistischen Staatskritik in Leipzig.

(Anmeldung etc. unter: staatskritik@adi-leipzig.net)

Über den Staat gehen in der Linken die Interpretationen weit auseinander: für die einen ist er der Garant des Allgemeinwohls, anderen gilt er als das Instrument der kapitalistischen Klassenherrschaft und wieder andere sehen in ihm das Terrain sozialer Kämpfe. Mit der Veranstaltung wird eine Einführung in die verschiedenen Tendenzen marxistischer Staatstheorie geboten. Dabei werden in drei Themen-Komplexen die zentralen Thesen marxistischer Theorie zum Begriff des Staates präsentiert. Themen sind die instrumentelle Staatstheorie bei Lenin (Staat als Instrument der herrschenden Klasse), die relationale Staatstheorie bei Antonio Gramsci und Nicos Poulantzas (Staat als materielle Verdichtung von Kräfteverhältnissen), sowie die Reflexionen von Eugen Paschukanis über den Staat als Rechtsform  und Johannes Agnolis (Staat des Kapitals).

Als Referent ist dabei Moritz Zeiler von der Associazione delle Talpe eingeladen. Die theoretischen Ansätze werden anhand von Inputs und einem Reader bearbeitet.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Veranstaltungsort und entsprechende Corona-Auflagen werden nach der Anmeldung bekannt gegeben. Für Druckkosten und Verpflegung ist ein Spendenbeitrag von 10€ angedacht.

Uhrzeit: Sa 10 – 19 Uhr // So 10 – 16 Uhr

Unofficial.Pictures: „Gefährlicher Gegenstand Eisenbahnstraße“

Archivierter Termin: am 14.02 um 20:00 Uhr.

Am 14. Februar um 20 Uhr präsentieren Unofficial.Pictures die zweite Ausgabe ihrer Foto-Zeitung „Gefährlicher Gegenstand: Eisenbahnstraße“ in der ADI:

Seit Jahren wird rund um die Eisenbahnstraße in Leipzig immer die selbe Story wiederholt. Sie handelt immer von Kriminalität,  Drogenhandel, Messerstechereien, Schießereien, Schwarzarbeit. Frieder und Rafael vom Fotokollektiv unofficial.pictures sagen: „Ja, es gibt diese Probleme, und sie haben gesellschaftliche Ursachen, die nicht erzählt werden. Und es gibt sie hier wie anderswo, doch ist es nicht auffällig dass sie gerade rund um die Eisenbahnstraße so breit getreten werden, in den Vierteln von Leipzig wo die meisten migrantischen Menschen wohnen?“

Als im November 2018 auf der Eisenbahnstraße Sachsens erste  Waffenverbotszone eingeführt wurde und damit die schon vorher stattfindenden oft rassistischen und klassistischen  Personenkontrollen begründet und ausgebaut wurden, war das für die beiden ein Anlass, dem mit einer eigenen Publikation zu begegnen. Mit der im August 2019 veröffentlichten Foto-Zeitung „Gefährlicher Gegenstand: Eisenbahnstraße“ wollen sie den einschlägigen Berichten und Polizei-Darstellungen Stimmen aus der Nachbar*innenschaft entgegen setzen. Nun haben sie ein Crowdfunding gestartet, um noch mehr Perspektiven aus dem Viertel Raum zu geben. Bis 23. Februar könnt ihr durch eine Vorbestellung unter https://dangerous.unofficial.pictures die Erstellung einer zweiten Ausgabe der Zeitung möglich machen.

Aus den fünf langen Gesprächen in der ersten Zeitung lesen Frieder und Rafael einige anregende Passagen. Danach wollen sie sich mit euch austauschen, was ihr für Erfahrungen und Ideen zum Thema habt.

Theaterpädagogik Workshop für ehrenamtliche Lehrkräfte und Interessierte

Archivierter Termin: am 08.02 um 13:00 Uhr.

Worum geht es?

Theaterpädagogik ist eine tolle Möglichkeit, sich beim Lernen einer Fremdsprache auf spontansprachliche Situationen im Alltag vorzubereiten. Aber auch für Gruppenprozesse, für ein gegenseitiges Kennenlernen wie auch zum Einstieg oder zum Abschluss von Unterrichtseinheiten bietet die Theaterpädagogik ein breites Spektrum an Methoden. Am 08.02. werden wir einige davon kennen lernen.

Der Workshop beginnt um 13 Uhr und geht 1 1/2 Stunden.
Die Teilnahme ist kostenlos

Und was hat das mit dem DaF Kurs zu tun?

 Im Anschluss wird es einen kleinen Interessiertenschnack geben. Alle Menschen, die Interesse haben dieses Jahr am Deutsch als Fremdsprache Unterricht in der adi mitzuwirken, sind herzlich eingeladen. Wir sprechen dann ein wenig über die ADI, den Kurs wie er bisher ist und was wir uns für dieses Jahr vorstellen und freuen uns natürlich über Fragen, Ideen und Hinweise.

         Der DaF-Kurs findet immer Donnerstags um 17-19 Uhr statt.

Was wünscht sich die adi von ehrenamtl. Lehrkräften?

Wie viel Zeit und Commitment für den Kurs übrig ist, bleibt natürlich immer eine individuelle Entscheidung. Da gibt es kein „Soll“ von unserer Seite. Auch setzen wir keine pädagogische Ausbildung voraus oder Erfahrung im Unterrichten (wer das aber hat, darf natürlich trotzdem mitmachen 🙂 Es geht vor allem darum, den Lernenden einen unkomplizierten Umgang mit der Sprache zu zeigen. Wichtig ist die Arbeit im Team. Außerdem ist auch kulturelle Sensibilität gegenüber den Lernenden erwünscht (auch gut gemeinte Bemerkungen können manchmal einen falschen Eindruck hinterlassen). Natürlich gehen wir auch gerne auf Deine Wünsche und Bedürfnisse ein.

Bei Interesse einfach eine Mail an

daf@adi-leipzig.net