Archiv der Kategorie: Veranstaltungsarchiv

Die Ritterinnen – adi.k, das Adikino

Archivierter Termin: am 20.03 um 19:30 Uhr.

Wir gründen einen Kinoclub in der adi! Adi.k startet am 20. März um 19.30 Uhr mit dem Film „Die Ritterinnen“ und findet danach alle zwei Wochen am Montagabend statt.

Besonderen Fokus wollen wir dabei auf Filme aus der Zeit der späten Sowjetunion (Perestroika) und aktuelle Filme aus Zentral- und Osteuropa legen. Wir möchten Filme zeigen, die ihr sonst selten zu sehen bekommt und die Themen aufgreifen, die selten besprochen werden. Den inhaltlichen Rahmen der Filme werden Inputvorträge und Diskussionen liefern.

Wir freuen uns auf alle Cineast*innen unter euch!

Die Ritterinnen: Autobiographische Spiel-Doku-Kombination über eine autonome Frauengruppe in Berlin-Kreuzberg, die gegen den Kongress des Internationalen Währungsfonds mobilisiert.

Die sieben Frauen der Kreuzberger WG im Ritterhof, szene-intern folglich auch als “Die Ritterinnen” bekannt, haben eine konkrete Vision von der Revolution und sind bereit, diese – gern auch ohne männliche Hilfe – von der Theorie in die Praxis umzusetzen. Am 1. Mai 1987, Auftakt eines nunmehr traditionsreichen Demonstrationsrituals in der Hauptstadt, bietet sich dazu reiche Gelegenheit.

Basierend mehr oder weniger auf der eigenen Biografie, erzählt Regisseurin Barbara Teufel in ihrer Spielfilm-Doku-Mischung vom autonomen bzw. feministischen Szenealltag im Kreuzberg der Vorwendezeit.

Lesekreis 2: (Post-)Operaismus

Archivierter Termin: am 23.03 um 19:00 Uhr.

(Post-)Operaismus ist eine Theorie- und Praxisrichtung, welche eng mit der Autonomen Bewegung verwandt ist. Im Zentrum steht der Klassenkampf, der mit sich verändernden Klassenzusammenstetzung verbunden ist und poststrukturalistisch erweitert wird.
Die Theoriegeschichte des Operaismus und die Theorie des Postoperaismus wollen wir uns Martin Birkner und Robert Foltin näher bringen.
Dabei werden wir uns auch mit feministischer Kritik am Operaismus beschäftigen und die Politisierung der Care-Arbeit mit einbeziehen. Wir wollen Möglichkeiten der Weiterentwicklung des (Post-)Operaismus diskutieren, wodurch sich letztlich nicht nur eine andere Analyse als im reinen Marxismus oder Anarchismus ergibt, sondern vor allem Perspektiven für die Bewegungspraxis.

Als Vorbereitung für den Seminartag am 25.3. oder auch einfach so aus Interesse wollen wir zusammen folgenden Text disutieren. Versucht ihn vorher zu lesen, wenn ihr nicht dazu kommt, kommt trotzdem zum Lesekreis:
1. Donnerstag 16.März 19 Uhr in der adi.
Philipp Metzger: Kampf für das Gemeinsame
Der (Post-)Operaismus als Interventionsstrategie für die radikale Linke
http://grundrisse.net/grundrisse48/kampf_fuer_das_Gemeinsame.htm

2. Donnerstag 23.März 19 Uhr in der adi.
Robert Foltin – Immaterielle Arbeit, Empire, Multitude, neue Begrifflichkeiten in der linken Diskussion. Zu Hardt/Negris “Empire”.
http://grundrisse.net/grundrisse02/2multitude.htm

Seminartag:
Wer noch nie etwas von (Post-)Operaismus gehört hat, stellen die beiden Texte oben eine grobe Einführung dar, oder die Aufnahme eines Einführungsvortrages von Robert Foltin: https://archive.org/details/ugkongress_20071207/ug_einfuehrung_postoperaismus_robert_foltin.ogg

Samstag den 25.März. 10-13.30 Uhr und 15-18 Uhr
Ort: Hausbar der Meuterei, Zollschuppenstr. 1, Leipzig

Lesekreis: (Post-)Operaismus

Archivierter Termin: am 16.03 um 19:00 Uhr.

(Post-)Operaismus ist eine Theorie- und Praxisrichtung, welche eng mit der Autonomen Bewegung verwandt ist. Im Zentrum steht der Klassenkampf, der mit sich verändernden Klassenzusammenstetzung verbunden ist und poststrukturalistisch erweitert wird.
Die Theoriegeschichte des Operaismus und die Theorie des Postoperaismus wollen wir uns Martin Birkner und Robert Foltin näher bringen.
Dabei werden wir uns auch mit feministischer Kritik am Operaismus beschäftigen und die Politisierung der Care-Arbeit mit einbeziehen. Wir wollen Möglichkeiten der Weiterentwicklung des (Post-)Operaismus diskutieren, wodurch sich letztlich nicht nur eine andere Analyse als im reinen Marxismus oder Anarchismus ergibt, sondern vor allem Perspektiven für die Bewegungspraxis.

Als Vorbereitung für den Seminartag am 25.3. oder auch einfach so aus Interesse wollen wir zusammen folgenden Text disutieren. Versucht ihn vorher zu lesen, wenn ihr nicht dazu kommt, kommt trotzdem zum Lesekreis:
1. Donnerstag 16.März 19 Uhr in der adi
Philipp Metzger: Kampf für das Gemeinsame
Der (Post-)Operaismus als Interventionsstrategie für die radikale Linke
http://grundrisse.net/grundrisse48/kampf_fuer_das_Gemeinsame.htm

2. Donnerstag 23.März 19 Uhr in der adi
Robert Foltin – Immaterielle Arbeit, Empire, Multitude, neue Begrifflichkeiten in der linken Diskussion. Zu Hardt/Negris “Empire”.
http://grundrisse.net/grundrisse02/2multitude.htm

Seminartag:
Wer noch nie etwas von (Post-)Operaismus gehört hat, stellen die beiden Texte oben eine grobe Einführung dar, oder die Aufnahme eines Einführungsvortrages von Robert Foltin: https://archive.org/details/ugkongress_20071207/ug_einfuehrung_postoperaismus_robert_foltin.ogg

Samstag den 25.März. 10-13.30 Uhr und 15-18 Uhr
Ort: Hausbar der Meuterei, Zollschuppenstr. 1, Leipzig

Einladung zur Mitgliederversammlung am 18. Februar!

Archivierter Termin: am 18.02 um 13:00 Uhr.

Liebe Mitglieder und NutzerInnen der Autodidaktischen Initiative,

ihr seid herzlich zu unserer fünften ordentlichen Mitgliederversammlung am Samstag, den 18.02.2017 um 13.00 Uhr eingeladen.
Sie findet in unseren Räumlichkeiten in der Georg-Schwarz-Straße 19 statt.

Die Mitgliederversammlung ist offen für alle Interessierten, auch für Nicht-Mitglieder. Es ist eine gute Gelegenheit einen Eindruck von der Vereinsarbeit zu bekommen und das nächste Jahr mitzugestalten. Es gibt auch die Möglichkeit vor Ort Mitglied des Vereins zu werden.

Einladung zur Mitgliederversammlung am 18. Februar! weiterlesen

Voll-Versammlung

Archivierter Termin: am 24.01 um 19:00 Uhr.

An alle NutzerInnen der adi und an alle Interessierten:

die Autodidaktische Initiative lebt durch ihre Nutzung durch euch!

Aber was spielt sich hinter den Kulissen ab?
Was würdet ihr gerne ändern?
Wo bräuchten wir dringend ein wenig Hilfe?
Welches Potential steckt noch ungenutzt in der adi?

Um solche und andere Fragen gemeinsam zu besprechen, laden wir alle Nutzerinnen und Nutzer, Lernende und sonstige Interessierte zur Voll-Versammlung am Dienstag den 24.1.2017 um 19 Uhr ein!

Die Bundeswehr in Mali – Vortrag

Archivierter Termin: am 26.01 um 19:00 Uhr.
Ort: Seminarraum S.102 Uni Leipzig

Die Bundeswehr ist mit 1.000 Soldaten im westafrikanischen Land Mali aktiv; gut die Hälfte davon im umkämpften Norden. Christoph Marischka von der Informationsstelle Militarisierung wird erläutern was die Bundeswehr dort tut, in welchem Kontext die Mission steht und was Frankreich damit zu tun hat.

Eine Kooperation zwischen der Autodidatischen Initiative und der Fachschaft Politikwissenschaft der Uni Leipzig.

Achtung: Externer Ort! Seminarraum S.102  Uni Leipzig

 

Praxis-Workshop (6-8 Menschen): Der Fotoautomat

Archivierter Termin: am 22.01 um 12:00 Uhr.

Es geht darum mit den Methoden aus dem Theater der Unterdrückten eine foto-grafische Untersuchung anzustellen. Eine Alltagsgeschichte wird nach selbstgeschriebenem Skript in 4 Selbstporträts erzählt. Die selbst-entwickelte Praxis knüpft an Freeze-Techniken aus dem Formtheater an.

Bitte anmelden unter: xycat@riseup.net
Bitte mitbringen: warme Socken, bequeme Kleidung & etwas fürs gemeinsame Mittagessen

Der Workshop fängt an um 12:00 Uhr und dauert bis 18:00 Uhr.

Praxis-Workshop: Augusto Boal – Der Regenbogen der Wünsche

Archivierter Termin: am 21.01 um 12:00 Uhr.

Was Freire mit verinnerlichter Unterdrückung (internalizedoppression) be-schreibt, macht Augusto Boal mit dem Regenbogen der Wünsche produktiv. Spu-ren von Unterdrückung in unseren eigenen Lebensverhältnissen werden in Spielen und Übungen sichtbar gemacht. Selbstbetrachtung, Dialog und Grup-penprozess wechseln sich ab.

Bitte anmelden unter: xycat@riseup.net. Bitte mitbringen: warme Socken, bequeme Kleidung & etwas fürs gemeinsame Mittagessen

Der Workshop fängt an um 12:00 Uhr und dauert bis 18:00 Uhr.

Theorie-Input: Paulo Freire – Pädagogik der Unterdrückten

Archivierter Termin: am 20.01 um 19:00 Uhr.

Das 1970 erschienene Hauptwerk des brasilianischen Autors und Pädagogen Paulo Freire wird&wurde weltweit gelesen und inspirierte Praktiker, wie den Theatermacher Augusto Boal zur Entwicklung des Theater der Unterdrückten. Es wird ein Einblick gegeben in Freire´s allgemeine Analyse von Unterdrückung und seine Theorien zur Überwindung dieser. In Bezug auf Bildung wird seine Kritik am und Alternativen zum vorherrschenden Bildungssystem vorgestellt.

Kritische Bestandsaufnahme der Wohnungsmarktsituation mit Dirk Feiertag

Archivierter Termin: am 23.01 um 18:00 Uhr.

Hallo Leute,
wer sich einen konkreten Einblick in die Wohnungsmarktsituation in Leipzig wünscht, für den ist dieser Vortrag genau das Richtige. Speziell die Wohnungssituation für uns Hartzer*innen und Geflüchtete steht im Fokus des berühmten Sozialrechtsanwalt Dirk Feiertag hier aus Leipzig. Institutionen wie der LWB, den städtische Behörden oder Eigentümervereinen wie z. B. dem „Haus und Grund e.V.“  einmal präzise auf die Finger zu schauen, hat sich unser Dirk zur Aufgabe gemacht. Darüber hinaus wird es um mögliche Wege der Einflussnahme gehen. Selbstverständlich wird zwar alles an konkreten Beispielen illustriert werden. Kapitalversteher*innen und Abstraktiker*innen sind dennoch herzlich willkommen geheißene Gäste.
Wer also die Fruchtblase der eigenen Bedürfnisse einmal verlassen möchte, um in die hinteren Abgründe unserer Stadt zu blicken, möge herbei eilen.