Archiv der Kategorie: Veranstaltungsarchiv

Mitgliederversammlung

Archivierter Termin: am 11.02 um 18:30 Uhr.

Liebe Mitglieder und NutzerInnen der Autodidaktischen Initiative,

ihr seid herzlich zu unserer dritten ordentlichen Mitgliederversammlung am 11.02.2015 um 18.30
Uhr eingeladen. Sie findet in unseren Räumlichkeiten in der Georg-Schwarz-Straße 19 statt.

Die Mitgliederversammlung wurde vom Vorstand einberufen. Laut unserer Satzung findet die
Mitgliederversammlung jährlich statt. Die MV entscheidet über die Schwerpunkte der
Vereinsarbeit, über Satzungsänderungen und über Geschäftsordnungen des Vereins. Sie wählt
zudem den Vorstand und die Kassenprüfer und kann diese entlasten.

Als Tagesordnung für diese MV ist vorgesehen:
1. Begrüßung
2. Bericht des Vorstands über das Jahr 2014 – Aktivitäten und Finanzen.
3. Berichte des „Büroteams“ und der Projektgruppen über ihre Arbeit
4. Entlastung des alten Vorstands und Neuwahl eines neuen Vorstands
5. Neuwahl der KassenprüferInnen
6. Aussprache über Aktivitäten und Schwerpunkte für 2015
7. Satzungsänderungen

Ergänzende Anträge oder Anregungen können gerne noch eingereicht werden.

Mit freundlichen Grüßen,
eurer Vorstand

Workshop: “Keine Panik” – Deutsch als Fremdsprache spielend unterrichten. Tag 1/2

Archivierter Termin: am 16.01 um 18:00 Uhr. Open Space

workshopplakat
Ein Workshop mit Grundlagen, Übungsideen und Materialien für (ehrenamtliche) Sprachbegleiterinnen.

Dieser Workshop richtet sich an alle Menschen, die am Gestalten von Fremdsprachenunterricht, speziell Deutsch als Zweit- und Fremdsprache interessiert sind und evtl. in offenen Kursen unterrichten wollen.

Wir treffen uns am Freitag den 16.01.15 von 17 bis 20Uhr und am Samstag den 17.01.15 von 10 bis 13Uhr.

Bitte meldet euch unterfolgender Mail an: DaF- Seminar@web.de.

In der Autodidaktischen Initiative fand jeden Montag ein Deutsch-Lern-Treff statt, der nun neue Unterstützer*innen sucht.

Studienkreis

Archivierter Termin: am 12.02 um 19:30 Uhr. Veranstaltungsreihe zum "Anthropozän"

Der Anthropozän-Studienkreis begleitet die Veranstaltungsreihe. Hier können Diskussionen vertieft und durch gemeinsame Lektüre ergänzt werden. Die Themen legen die TeilnehmerInnen jedes mal neu fest. Ihr könnt gerne vorbei kommen und mitmachen.

Film und Diskussion: The Net (2003)

Archivierter Termin: am 29.01 um 20:00 Uhr. Veranstaltungsreihe zum "Anthropozän"

Film: „The Net: The Unabomber, LSD and the Internet“ (2003)

1930 erschüttert der Wiener Mathematiker Kurt Gödel mit seinen Unvollständigkeitssätzen die Grundlagen der Mathematik. 1968 arbeitet der Physiker und Ingenieur Heinz von Foerster in seinem Biological Lab an der Universität von Illinois an der Verschmelzung von digitalen und biologischen Systemen. 1995 verhaftet das FBI in der Wildnis Montanas den ehemaligen Mathematik- professor Theodore J. Kaczynski als den „Unabomber“. Was verbindet diese Personen, Orte und Ideen zu einem Netz? Die Suche nach einer Antwort führt zurück in die 40er bis 60er Jahre des vergangenen Jahrhunderts, wo sich in Wissenschaft, Kunst und Technologie die Horizonte nach allen Seiten zu öffnen scheinen.

Mit Kybernetik, Multimediakunst und militärischer Forschung werden die Fundamente der Moderne neu gesetzt. Das wird die Basis für heute weltweit vernetzte Maschinensysteme, die von Mathematik, Logik und binären Codes bestimmt werden. „Das Netz“ zeigt Konstrukteure, Maschinisten und Agenten dieser Systeme. Einer steigt aus, und versucht die Maschinen zu stoppen. Aber um welchen Preis.

aus www.t-h-e-n-e-t.com

mehr Infos zum Film:
http://www.expolar.de/kybernetik/dammbeck.html
https://brianholmes.wordpress.com/2008/10/13/filming-the-world-laboratory/

Gespräch mit Dr. Gabriele Gramelsberger

Archivierter Termin: am 23.01 um 19:00 Uhr. Veranstaltungsreihe zum "Anthropozän"

ORT: UNIVERSITÄT (Ziegenledersaal der Uni Leipzig)

Wider die Normalisierung des Klimawandels
Dr. Gabriele Gramelsberger, Berlin

Mehr als dreißig Jahre Klimavorhersage, -politik und -berichterstattung haben einen regulären Betrieb der Verwaltung des katastrophischen Potenzials des Klimawandels auf internationaler Ebene entstehen lassen – sowohl in der Klimapolitik und der Klimaforschung wie auch in der globalen Berichterstattung. Das notwendige Verlangen von Politik und Gesellschaft nach dem bestmöglichen Expertenwissen in Sachen Klimawandel hat zu einem Automatismus an internationalen Konferenzen, Berichten und Protokollen geführt und gleichzeitig eine gut funktionierende, organisationelle Maschinerie hervorgebracht. Diese vermittelt die Vorstellung, das Katastrophische im Sinne des Risikomanagements kontrollieren, verwalten und wirtschaftlich nutzbar machen zu können respektive zu wollen. In anderen Worten, sowohl die Klimawissenschaft als auch die Klimapolitik und die mediale Berichterstattung haben einen Normalisierungsgrad erreicht, den es kritisch zu hinterfragen gilt. Insbesondere die ständige Wiederholung alarmistischer Berichte und Bilder leisten am Prozess der Normalisierung einen großen Anteil. Das Normalisierungspotential trägt auf diese Weise zu einem Gewöhnungseffekt im Bereich des Lokalen und Individuellen bei, wo eigentlich ein ‚proaktives Verhalten‘ des Einzelnen gefordert wäre. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, welche epistemischen und visuellen Strategien entwickelt werden können, um gegen die Normalisierung des Katastrophischen ‚anzulaufen‘.

Vortrag mit Dr. Brigitte Schlögel

Archivierter Termin: am 15.01 um 20:00 Uhr. Veranstaltungsreihe zum "Anthropozän"

Dr. Brigitte Schlögel, Zoologin, Mitarbeiterin der Behavioral Ecology Research Group beleuchtet aktuelle Daten und Prognosen zum Klimawandel, den zu erwartenden Folgen und zur Anpassungsfähigkeit der Tier- und Pflanzenwelt.

Seit Beginn der Industrialisierung haben sich die Oberflächentemperaturen auf der Erde erheblich schneller erhöht als in den letzten 65 Millionen Jahren. Laut aktuellem Weltklimabericht ist mehr als die Hälfte dieser Erwärmung vom Menschen verursacht und liegt vor allem an dem erhöhten Ausstoß von Treibhausgasen. Der Vortrag beleuchtet zunächst Grundlagen zu Klima, Klimaschwankungen und Treibhauseffekt und widmet sich dann aktuellen Daten und Prognosen zum Klimawandel, den zu erwartenden Folgen und ob bzw. wie sich sich die Tier- und Pflanzenwelt an Klimaveränderungen anpassen kann.

Gespräch und Projektvorstellung mit Prof. Henrique M. Pereira (english)

Archivierter Termin: am 09.01 um 20:30 Uhr. Veranstaltungsreihe zum "Anthropozän"

Prof. Henrique M. Pereira discusses the role biodiversity plays in relation to climate change and presents the work and results of the Theoretical Ecology and Biodiversity Change Group.

The group studies the dynamics of biodiversity change and its consequences for ecosystem services using a combination of theoretical and empirical approaches. Current research projects include studying the impacts of farmland abandonment and fire regime change on biodiversity, the development of spatially-explicit models for population viability analysis in fragmented landscapes, and scenarios for biodiversity change. The group is also involved in the development of global and regional monitoring schemes to improve our understanding of biodiversity and ecosystem services change. Finally, the group has been involved in environmental assessments of the condition of biodiversity and ecosystem services from the local to the global scale.

Film und Diskussion: Leviathan (2012)

Archivierter Termin: am 08.01 um 21:00 Uhr. Veranstaltungsreihe zum "Anthropozän"

Mit Leviathan (2012) schaffen die zwei Filmemacher Lucien Castaing-Tylor und Véréna Paravel ein visuell beeindruckendes, dokumentarisches Meisterwerk. Über ein dutzend Kameras begleiten eine Handvoll Fischer bei ihrer täglichen Arbeit auf einem Kutter. Dabei erschaffen die beiden ein ethnografisches Essay, ein hypnotisierendes Feuerwerk aus Bildern, über den immerwährenden Kampf der menschlichen Zivilisation gegen die unbändige Gewalt der Natur. Die beiden Regisseure verzichten jedoch komplett auf einen kohärenten Handlungsbogen oder einen belehrenden Erzähler. Sie überlassen die Regie der befreiten Kamera, die nahtlos von den Händen der Filmemacher hin zu den Fischern, hinab in den tiefen Schlund der Tiefsee und wieder hinauf in das Reich der Möwen schnellt. Gleichzeitig ist man einer ununterbrochenen Lärmkulisse ausgesetzt, in der selbst das gesprochene Wort im omnipräsenten Grollen des Kosmos aufgeht. Die Thematik des Films wird rein durch die gezeigten Bilder transportiert, ohne dabei einer regelgeleiteten Bildgrammatik zu folgen. Losgelöst von der Schwerkraft und jeglicher konventioneller Wahrnehmungsmechanismen verdichten sich die fragmentarischen Bilder zu einem sehr unmittelbaren Erlebnis.

aus „Filmkritik zu Leviathan“, von Thomas Altenhofer, www.filmering.at