Archiv der Kategorie: Veranstaltungsarchiv

Film und Diskussion: The Net (2003)

Archivierter Termin: am 29.01 um 20:00 Uhr. Veranstaltungsreihe zum "Anthropozän"

Film: „The Net: The Unabomber, LSD and the Internet“ (2003)

1930 erschüttert der Wiener Mathematiker Kurt Gödel mit seinen Unvollständigkeitssätzen die Grundlagen der Mathematik. 1968 arbeitet der Physiker und Ingenieur Heinz von Foerster in seinem Biological Lab an der Universität von Illinois an der Verschmelzung von digitalen und biologischen Systemen. 1995 verhaftet das FBI in der Wildnis Montanas den ehemaligen Mathematik- professor Theodore J. Kaczynski als den „Unabomber“. Was verbindet diese Personen, Orte und Ideen zu einem Netz? Die Suche nach einer Antwort führt zurück in die 40er bis 60er Jahre des vergangenen Jahrhunderts, wo sich in Wissenschaft, Kunst und Technologie die Horizonte nach allen Seiten zu öffnen scheinen.

Mit Kybernetik, Multimediakunst und militärischer Forschung werden die Fundamente der Moderne neu gesetzt. Das wird die Basis für heute weltweit vernetzte Maschinensysteme, die von Mathematik, Logik und binären Codes bestimmt werden. „Das Netz“ zeigt Konstrukteure, Maschinisten und Agenten dieser Systeme. Einer steigt aus, und versucht die Maschinen zu stoppen. Aber um welchen Preis.

aus www.t-h-e-n-e-t.com

mehr Infos zum Film:
http://www.expolar.de/kybernetik/dammbeck.html
https://brianholmes.wordpress.com/2008/10/13/filming-the-world-laboratory/

Gespräch mit Dr. Gabriele Gramelsberger

Archivierter Termin: am 23.01 um 19:00 Uhr. Veranstaltungsreihe zum "Anthropozän"

ORT: UNIVERSITÄT (Ziegenledersaal der Uni Leipzig)

Wider die Normalisierung des Klimawandels
Dr. Gabriele Gramelsberger, Berlin

Mehr als dreißig Jahre Klimavorhersage, -politik und -berichterstattung haben einen regulären Betrieb der Verwaltung des katastrophischen Potenzials des Klimawandels auf internationaler Ebene entstehen lassen – sowohl in der Klimapolitik und der Klimaforschung wie auch in der globalen Berichterstattung. Das notwendige Verlangen von Politik und Gesellschaft nach dem bestmöglichen Expertenwissen in Sachen Klimawandel hat zu einem Automatismus an internationalen Konferenzen, Berichten und Protokollen geführt und gleichzeitig eine gut funktionierende, organisationelle Maschinerie hervorgebracht. Diese vermittelt die Vorstellung, das Katastrophische im Sinne des Risikomanagements kontrollieren, verwalten und wirtschaftlich nutzbar machen zu können respektive zu wollen. In anderen Worten, sowohl die Klimawissenschaft als auch die Klimapolitik und die mediale Berichterstattung haben einen Normalisierungsgrad erreicht, den es kritisch zu hinterfragen gilt. Insbesondere die ständige Wiederholung alarmistischer Berichte und Bilder leisten am Prozess der Normalisierung einen großen Anteil. Das Normalisierungspotential trägt auf diese Weise zu einem Gewöhnungseffekt im Bereich des Lokalen und Individuellen bei, wo eigentlich ein ‚proaktives Verhalten‘ des Einzelnen gefordert wäre. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, welche epistemischen und visuellen Strategien entwickelt werden können, um gegen die Normalisierung des Katastrophischen ‚anzulaufen‘.

Vortrag mit Dr. Brigitte Schlögel

Archivierter Termin: am 15.01 um 20:00 Uhr. Veranstaltungsreihe zum "Anthropozän"

Dr. Brigitte Schlögel, Zoologin, Mitarbeiterin der Behavioral Ecology Research Group beleuchtet aktuelle Daten und Prognosen zum Klimawandel, den zu erwartenden Folgen und zur Anpassungsfähigkeit der Tier- und Pflanzenwelt.

Seit Beginn der Industrialisierung haben sich die Oberflächentemperaturen auf der Erde erheblich schneller erhöht als in den letzten 65 Millionen Jahren. Laut aktuellem Weltklimabericht ist mehr als die Hälfte dieser Erwärmung vom Menschen verursacht und liegt vor allem an dem erhöhten Ausstoß von Treibhausgasen. Der Vortrag beleuchtet zunächst Grundlagen zu Klima, Klimaschwankungen und Treibhauseffekt und widmet sich dann aktuellen Daten und Prognosen zum Klimawandel, den zu erwartenden Folgen und ob bzw. wie sich sich die Tier- und Pflanzenwelt an Klimaveränderungen anpassen kann.

Gespräch und Projektvorstellung mit Prof. Henrique M. Pereira (english)

Archivierter Termin: am 09.01 um 20:30 Uhr. Veranstaltungsreihe zum "Anthropozän"

Prof. Henrique M. Pereira discusses the role biodiversity plays in relation to climate change and presents the work and results of the Theoretical Ecology and Biodiversity Change Group.

The group studies the dynamics of biodiversity change and its consequences for ecosystem services using a combination of theoretical and empirical approaches. Current research projects include studying the impacts of farmland abandonment and fire regime change on biodiversity, the development of spatially-explicit models for population viability analysis in fragmented landscapes, and scenarios for biodiversity change. The group is also involved in the development of global and regional monitoring schemes to improve our understanding of biodiversity and ecosystem services change. Finally, the group has been involved in environmental assessments of the condition of biodiversity and ecosystem services from the local to the global scale.

Film und Diskussion: Leviathan (2012)

Archivierter Termin: am 08.01 um 21:00 Uhr. Veranstaltungsreihe zum "Anthropozän"

Mit Leviathan (2012) schaffen die zwei Filmemacher Lucien Castaing-Tylor und Véréna Paravel ein visuell beeindruckendes, dokumentarisches Meisterwerk. Über ein dutzend Kameras begleiten eine Handvoll Fischer bei ihrer täglichen Arbeit auf einem Kutter. Dabei erschaffen die beiden ein ethnografisches Essay, ein hypnotisierendes Feuerwerk aus Bildern, über den immerwährenden Kampf der menschlichen Zivilisation gegen die unbändige Gewalt der Natur. Die beiden Regisseure verzichten jedoch komplett auf einen kohärenten Handlungsbogen oder einen belehrenden Erzähler. Sie überlassen die Regie der befreiten Kamera, die nahtlos von den Händen der Filmemacher hin zu den Fischern, hinab in den tiefen Schlund der Tiefsee und wieder hinauf in das Reich der Möwen schnellt. Gleichzeitig ist man einer ununterbrochenen Lärmkulisse ausgesetzt, in der selbst das gesprochene Wort im omnipräsenten Grollen des Kosmos aufgeht. Die Thematik des Films wird rein durch die gezeigten Bilder transportiert, ohne dabei einer regelgeleiteten Bildgrammatik zu folgen. Losgelöst von der Schwerkraft und jeglicher konventioneller Wahrnehmungsmechanismen verdichten sich die fragmentarischen Bilder zu einem sehr unmittelbaren Erlebnis.

aus „Filmkritik zu Leviathan“, von Thomas Altenhofer, www.filmering.at

Termine 2014

gelaufene Veranstaltungen
als kleiner Überblick unserer Aktivitäten

Donnerstag, 18.12. | 19:30 Uhr Treffen des Studienkreis
Der Anthropozän-Studienkreis begleitet die Veranstaltungsreihe. Hier können Diskussionen vertieft und durch gemeinsame Lektüre ergänzt werden.
Am 18.12. besprechen wir das Vorwort von Jack Halberstam zum Werk: „The undercommons: Fugitive Planning & Black Study“ von Stefano Harney and Fred Moten.
Achtung: der Studienkreis trifft sich diesmal im Handstand&Moral in der Merseburgerstraße 88b.

 

Sonntag, 14.12. | 20:00 Uhr Skype-Gespräch (english) mit Etienne Turpin (englisch)

Turpin is a philosopher researching, curating and writing about complex urban systems, community resilience, and colonial-scientific history. He completed his Ph.D. (Philosophy) in the Department of Theory and Policy Studies at the Ontario Institute for Studies in Education (OISE) of the University of Toronto and works in Jakarta during the local rain seasons. He is a member of the Urban Poor Consortium (UPC), an Indonesia-based non-profit and non-governmental organisation, which deals with a number of issues including community organisation for housing rights and eviction, urban poverty and the urban environment. He is director of Anexact, a design research practice, which is committed to multidisciplinary urban activism, artistic and curatorial experimentation, and applied philosophical inquiry. Turpin will talk about his perspectives on self organisation, mutual aid with regard to the dynamics of urban slums in Southeast Asia, his engagement in Anexact and the Urban Poor Consortium and his critical approach towards ‚global governance‘ as an emerging paradigm.
Freitag, 12.12. 18:30 Uhr Gespräch mit Annette Bhagwati, Leiterin des Anthropozän-Projekts am Haus der Kulturen der Welt, Berlin.

2013-2014 fand am Haus der Kulturen der Welt (HKW) in Berlin das Anthropozän-Projekt statt.
Über einen Zeitraum von zwei Jahren setzten sich Wissenschaftler, Kuratoren, Künstler, Politiker und Kulturschaffende in Konferenzen, Workshops, Ausstellungen, Musikprogrammen und experimentellen Formaten mit den vielfältigen wissenschaftlichen, gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Implikationen der Hypothese eines ‘Erdzeitalters des Menschen” auseinander: Was bedeutet da Anthropozän für das Verhältnis von Mensch und Natur? Was müssen wir wissen, um die rasanten Veränderungen eines vom Menschen geprägten Erdsystems zu erschliessen und der von uns selbst geschaffenen Welt zu begegnen? Wie sollen wir handeln in einer Zeit, die vom Verlust von Gewissheiten, aber auch von neuen Erkenntnissen und Möglichkeitsräumen geprägt ist? Welche Rolle kommt dabei künstlerischer und kuratorischer Praxis/Forschung zu?

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Wissen und Handeln im Anthropozän“ gibt uns Annette Bhagwati einen Einblick in die Methoden, Herangehensweisen und bisherige Schlussfolgerungen des umfassenden Studienprojekt des HKW zum Anthropozän.

 

05.12.2014 20:00 Uhr Film Earth 2100 (english)

The documentary/Sci-Fi follows the account of Lucy, who is born into a society where people are desperate for natural resources, while the global temperature and population are highly increasing.

30.10. 19:30 Uhr Offenes Treffen des Studienkreises zum Anthropozän

Nach einem ersten Auftakt-Treffen vor zwei Wochen, steigen wir nun mit ersten Kurz-Texten in die inhaltliche Beschäftigung mit dem Anthropozän-Diskurs ein. Bei Interesse an den Texten schreibt uns an: info@adi-leipzig.net.

 

25.10.2014 19.3O Uhr „Öl für das Getriebe der Bewegung“. Infoveranstaltung mit Becollective aus Griechenland und dem Kochkollektiv Krisenherd

Aktive vom Becollective berichten über solidarische selbstverwaltete Strukturen und deren Rolle im Kampf gegen Krise und Kapitalismus in Griechenland. Das Kollektiv unterstützt seit 2010 durch die Herstellung und den Verkauf von Olivenöl subversive Strukturen und soziale Kämpfe, wie z.B. Besetzungen, Streiks und den Solidaritätsfond für Aktivist*Innen in Gefangenschaft. Neben der Vorstellung des Kollektivs und dessen „Arbeit“, soll es außerdem auch um die Knastreform und die Kämpfe der Gefangenen gehen. Das Kochkollektiv Krisenherd serviert ein Abendessen.

Becollective
http://becollective.espivblogs.net/

Kochkollektiv Krisenherd
http://krisenherd.blogsport.eu/

 

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23.10. 20.30 Uhr Vortrag und Film: Images of the whole world

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Wissen und Handeln im Anthropozän zeigen wir „The Use and Abuse of Vegetational Concepts“, den zweiten Teil der überwältigenden dreiteiligen Dokumentation „All watched over by the maschines of loving grace“ die Adam Curtis für die BBC produziert hat. Zudem liefern wir einen Input zum Thema „Images of the whole world“

 

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Samstag, 18.10. ganztägig Exkursion zum ANTHROPOZÄN-PROJEKT ins Haus der Kulturen der Welt ( Berlin )

Die AdI lädt zur Exkursion! Anlässlich unserer eigenen transmedialen und interdisziplinären Veranstaltungsreihe „Wissen und Handeln im Anthropozän“ unternehmen wir einen Ausflug nach Berlin zum parallel stattfindenden Anthropozän-Projekt im Haus der Kulturen der Welt.

Im zweijährigen Projekt des HKW gingen Wissenschaftler, Künstler, Kuratoren und Wissensvermittler gemeinsam der Anthropozän-These auf den Grund, die der Menschheit die Rolle einer Naturkraft zuschreibt. Dabei ging es um Fragen wie den Grenzziehungen zwischen Mensch, Natur und Maschine, der Transformation der Dingwelt oder der Entstehung eines planetarischen Blicks auf die Welt als Ganzes. Nun legt das HKW abschließend einen BERICHT vor. In einem an diesem Wochenende stattfindenden Forum, hinterfragen Künstler und Wissenschaftler ihr Denken und Handeln. Wir nutzen diese Gelegenheit als Anregung für eine anschließende, weitere Auseinandersetzung in der AdI in Leipzig.

Freie Plätze: 7, Anmeldung bitte bis 16.10.
Treff : 08.00 Uhr am HBF Leipzig
Rückkehr: ca. 23.00 Uhr
Eintritt: 5 € Tagesticket

 

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Donnerstag, 16.10. von 18­- 20 Uhr Auftakt des Studienkreises im Rahmen der Veranstaltungs-Reihe

Mensch macht Natur? Im Jahr 2000 eröffnet der Geologe Paul Crutzen den Diskurs um das Anthropozän. Die These: Der Mensch selbst ist ein geologischer Faktor geworden. Doch was bedeutet es für die Rolle des Menschen, wenn seine Handlungen ein ganzes Erdzeitalter definieren? Der Ansatz ermöglicht Sichtweisen auf bestehende globale Probleme, die über das Beispiel des Klimawandels weit hinausgehen.

Im Rahmen des Projekts, möchten wir einen wöchentlich stattfindenden Studienkreis initiieren, der sich mit den Möglichkeiten theoretischer Schlussfolgerungen und praktischer Konsequenzen aus den Thesen des Anthropozäns beschäftigt: Unter gemeinsamer Lektüre, Diskussion, Filmschau, begleitet von Gastvorträgen und einer Exkursion zum parallel laufenden Anthropozän­-Projekt im Haus der Kulturen der Welt. Die AdI lädt zum Mitmachen und eigenem Input ein.

 

Samstag, 11.10. ab 16:30 Uhr 0.5 Jubiläum der Autodidaktischen Initiative

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Nach sechs Monaten des Bestehens der öffentlichen Lernräume der ADI wollen wir uns und euch am 11.10. einen schönen Tag mit Philosophie, Kultur, Essen und Party bereiten!

Wie schon zur Eröffnung beginnen wir ab 16:30 Uhr mit einem Plauder-Cafe mit Kaffee, Kuchen und vielen anderen leckeren Sachen. Gerne kann noch etwas zum Buffet beigesteuert werden, leere Hände und Bäuche sind ebenfalls sehr willkommen! Wir plaudern auf Nachfrage gern ein bisschen über unsere bisherigen Aktivitäten und Erfahrungen.

Die die uns kennen, werden richtig vermuten, dass es keine ADI-Feier ohne thematischen Input gibt. Wir haben Julian Bindewald vom Netzwerk „Vorsicht Freihandel“ eingeladen uns von den Aktivitäten des Netzwerks zu berichten, welches sich in einem breiten Bündnis gegen die intransparenten Verhandlungen zwischen der EU und den USA über ein Transatlantisches Freihandels- und Inversitionsabkommen (englisch Transatlantic Trade and Investment Partnership: kurz TTIP) wehrt. Der 11.10. ist gleichzeitig TTIP-Aktionstag in Leipzig und über 50 anderen deutschen Städten!

Zudem freuen wir uns auf einen Input von Malo Vidal zum Verhältnis von (politischer) Bildung und der Organisation einer besseren Gesellschaft, der uns hoffentlich auf spannende Gespräche für den Abend einstimmt.

Im Anschluss feiern wir mit einer Snack-Vokü, zwei Live-Bands und ebensovielen UrheberInnen elektronischer Tanzmusik.

Wir freuen uns auf euch!

Das Programm im Überblick:

16:30 Uhr Plauder-Cafe mit Kaffee, Kuchen
19:00 Uhr „Konkrete Allianzen und langfristige Visionen für eine bessere Gesellschaft“ mit Julian Bindewald und Malo Vidal
21:00 Uhr Tilikum, Tilikum: Gittarre, Bass, Schlagzeug: Instrumental aber bitte kein Blues. Mit Visuals von trq billy
22:30 Uhr P.A.&.: Understatement-Funk mit Synthi und Post-Elektroswing auf Klarinette
00:00 Uhr DJ Conciouussoundconnection: Djungle, DnB
02:00 Uhr DJ L.U.I.: Dubstep

 

Dienstag, 07.10. 14:00 Einführung in die Marxistische Theorie

Workshop zusammen mit dem SDS Leipzig im Rahmen der Kritischen Einführungswoche an der Uni Leipzig.

Seit über 150 Jahren gibt der Marxismus der Arbeiter_innenbewegung die Werkzeuge für eine Analyse der Gesellschaft in die Hand. Was sind die elementaren Pfeiler der marxistischen Theorie?

Der Workshop findet an der Uni in Raum S 105 statt.

 

Dienstag, 07.10. ab 18:30 Küfa – Küche für Alle im Rahmen der Kritischen Einführungswoche an der Uni Leipzig.
Essen für alle, die Hunger haben – extra lecker und gegen Spende.
Anschließend wird bei Bier und Knabberzeug noch einen (politischer) Film gezeigt .
Ort: Autodidaktische Initiative, Georg-Schwarz-Straße 19

 

23.09. – 04.10 “Learning Transfer – Die Autodidaktische Initiative Was-das-Ich-von-selbst-erfährt_Intro_GfZK-Leipzig_Fotograf-Sebastian-Schröder-449x300in der GfZK”.

Im Rahmen der Ausstellung “Was das Ich von selbst erfährt. Lernen in Eigenregie” präsentierte sich die ADI in der GfZK.

 

Samstag, 4.10. 15:00 Uhr Kaffee und Kolloquium mit Samuel M. Anthon

Im Rahmen des zweiwöchigen Formats „Kaffee und Kolloquium“ stellt Samuel M. Anthon seine Bachelor-Arbeit „Verlasst die traumlosen Räume! Kollektive Interventionen als politische und künstlerische Handlung“ zur Diskussion.
Die Veranstaltung findet in der GfZK, Karl-Tauchnitz-Straße 9-11 statt.

 

03.10. 20:00 Uhr Bruno Latours „Kosmokoloss“logo

Eine Tragikomödie über das Klima und den Erdball. Hörspiel-Vorführung.
„Kosmokoloss“ zielt auf die Kluft zwischen der Größe der Krise und der Fähigkeit der Menschen, sie wahrzunehmen, zu fühlen und zu verstehen. Die Bewohner der Erde schlafen ruhig. Sie begreifen nicht, wie sehr das, was sie für den festen Rahmen ihrer Existenz halten, ins Taumeln geraten ist. Rasch entsteht auf der Bühne des Theaters die Welt des „Anthropozän“, einer Welt, deren profanes Ende durch bunte Power-Point-Präsentationen verkündet wird.
Moderiert von: Konrad Neuffer und Hannes Raßmann
Die Veranstaltung findet in der ADI statt.

 

Mittwoch, 01.10. 19:00 Uhr Themenabend: Unser Umgang mit Daten – von Smartphones und den passenden Gedanken.

Mit einem philosophischen Input von Konrad Neuffer und einem praktischem Workshop-Format von André Lahmann zur Handyverschlüsselung wollen wir verschiedene Positionen zur Diskussion stellen, um den Sinn und Zweck von Verschlüsselung zu ergründen.

Programm:

19: 00 Workshop: Smartphone = Datenleck to go?

André Lahmann stellt das verbreitetste Smartphone-Betriebssystem Android aus Sicht des Datenschutzes vor und gibt praktische Tipps und Anleitungen , wie sich der Datenfluss zu Google & Co. Regulieren lässt. Nebenbei wird in Systemtiefen abgetaucht und Finanzierungsmodellen für Apps und deren technische Umsetzung auf den Grund gegangen.

20:00 Vortrag: Die Phantasmen der Daten in der Informationsgesellschaft.

Konrad Neuffer beleuchtet die kulturellen Deutungen mit denen wir die digitale Gesellschaft interpretieren: Wie begegnet unsere Kultur den technologischen Neuerungen und sozialen Veränderungen – vom Problem der Ausbeutung der Daten bis hin zum Versprechen der Informationsgesellschaft, dem souveränen User? Wahn und Wirklichkeiten der vernetzten Welt…

Die Veranstaltung findet in der GfZK, Karl-Tauchnitz-Straße 9-11 statt.

 

Mittwoch, 24.09. 17:00 Uhr Führung durch die Ausstellung “Was das Ich von selbst erfährt. Lernen in Eigenregie”
Mit anschließender Präsentation der Autodidaktischen Initiative und Raum für Diskussion.
Die Veranstaltung findet in der GfZK, Karl-Tauchnitz-Straße 9-11 statt.

 

25.09. 13:00 Uhr Öffentliches Ferngespräch mit Geoff Crothall

Im Rahmen der Ferngespräch-Reihe telefonieren wir zur Mittagszeit nach China, wo derzeit eine selbst organisierte ArbeiterInnenbewegung entsteht. Geoff Crothall ist “Communications Director” beim China Labour Bulletin und erzählt von den alltäglichen Kämpfen und Hoffnungen der Bewegung.
Die Veranstaltung findet in der ADI statt.

 

18.09. um 17:30 Ferngespräch mit Fritz Rösli vom Wagenplatz in Basel.

Es ist der einzige Wagenplatz der Stadt Basel in der Schweiz und dennoch keine dauerhaft sichere Bleibe für Menschen, die ein Leben in Gemeinschaft und in Bauwägen dem in einer Mietwohnung vorziehen. Die Stadtverwaltung legt den BewohnerInnen so viele Steine wie möglich in den Weg. Lieber würde sie noch mehr Investoren am “Rhein(hatten)”-Ufer sehen. Da Wagenplätze oftmals Dreh- und Angelpunkt alternativer und linker Stadtkultur sind, wäre ein Verschwinden des einzigen Wagenplatzes in Basel eine Katastrophe für widerständige Lebensformen. Fritz Rösli wird als ehemaliger Bewohner des Platzes aus seiner Perspektive mit uns über die Höhen und Tiefen der Wagenburg sprechen.

 

3.9 – 5.9. die ADI bereichert die Degrowth- Konferenz
…mit einem Workshop zum Thema „Warum Degrowth und nicht Klassenkampf?“ am Mittwoch, 3.9. um 14:30 Uhr im Raum S 223 und einer Exkursion in die ADI am Freitag, 5.9. um 14:30 Uhr.

Am Mi, Do + Fr von 17 – 19 Uhr könnt ihr uns am Infostand beim „Markt der Möglichkeiten“ im 1.OG des Hörsaalgebäudes (HSG) für Gespräche und Fragen antreffen.

 

05.09. um 20 Uhr „Azoikum“ – Artist Talk mit Ilya Dolgov
In Hinblick auf unser für Herbst geplante Veranstaltungsreihe „Wissen und Handeln im Anthropozän?!“ veranstaltet die ADI in Kooperation mit dem „Büro für kulturelle Übersetzungen“ am kommenden Freitag, den 05.09. um 20:00 Uhr ein Gespräch mit dem Künstler Ilya Dolgov (Voronezh, Russland).

In seinem langfristig angelegten Projekt Azoikum forscht der Künstler zu den wechselseitigen Verhältnissen, Paradoxien und Vernetzungen von Natur und Kultur. Dabei bewegen sich seine Arbeiten zwischen Fiktion und Realität, zwischen dem vermeintlich Gegebenen und Konstruierten, zwischen der Wissenschaft und Kunst.

 

28.08. 17:30 Ferngespräch mit Christos Giocvanopoulos vom griechischen Netzwerk “Solidarity4All”.

Solidarity4All unterstützt Krisenopfer in Griechenland beim Aufbau von Selbsthilfestrukturen in den Bereichen Gesundheit, Bildung, Versorgung mit Nahrungsmitteln, Rechtshilfe, Kultur und solidarische Wirtschaft. Christos wird uns erzählen wie das Netzwerk arbeitet, wer sich dort einbringt und was bisher erreicht werden konnte.

21.08. 17:30 Ferngespräch mit Francesca Forno aus Bergamo, Italien.

Francesca Forno ist Soziologin an der Universität Bergamo und Autorin des Buches „Le spesa a pizzo zero“ (Einkaufen bei null Schutzgeld). Sie berichtet wie sich seit 2004 in Italien eine sozial-ökologische Bewegung mit der Anti-Mafia-Bewegung verzahnt hat. Menschen, die nicht gewillt sind auf staatliches Handeln zu warten, bilden solidarische Einkaufsgruppen (GAS) mit denen Bio-Bauern unterstützt werden, organisieren Mafia-freie Wochenmärkte und unterstützen gezielt Kaufleute, die sich öffentlich gegen die Mafia in Italien wenden.

19.08. 15:00 Kaffee und Kolloquium.
Nadine stellt den zweiten Teil ihres Crash-Kurses zum Kapital vor.

Die Kapitalismusanalyse von Karl Marx im Kapital ist für eine Erklärung der weltweiten wirtschaftlichen und sozialen Dynamiken seit der Industrialisierung bis heute sehr bereichernd. Sie ist aber nicht gerade leicht zugänglich. Ziel des „Crash-Kurses“ ist es Menschen zu erleichtern, von der marx’schen Kapitalismusanalyse gebraucht zu machen. Im Kolloquium soll der Kurs vorab “ausprobiert” werden.

13.08. 17:30 Nächstes Treffen der Projektgruppe „Die Zeit des ersten Weltkriegs…“

26.7. 10.00 bis 17.00 Uhr Drehbuch-Workshop mit Christiane Dietering im Rahmes des Projekts „Die Zeit des Ersten Weltkriegs – eine Reise zum hören“

Christiane, Autorin und Lektorin, führt uns in die Welt des Drehbuch-Schreibens ein! Wie wird aus recherchierten Fakten, Bruchstücken und Ideen ein interessantes Skript? Keine leichte Aufgabe. Genau dies steht uns im Projekt nun allerdings bald bevor. Der Workshop liefert Tipps und Tricks und einige Hintergrundinformationen. Er ist offen für alle, auch unabhängig von der Projekt-Teilnahme. Bei Interesse meldet euch bitte mit kurzer Mail an info@adi-leipzig.net an!

23.7. 18.00 Uhr Vortrag „Friedens- und Konfliktforschung 100 Jahre nach dem Ersten Weltkrieg“ mit Arvid Bell (HSFK) im Rahmes des Projekts „Die Zeit des Ersten Weltkriegs – eine Reise zum hören“

100 Jahre nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges machen Vergleiche zwischen 1914 und 2014 die Runde. Ist der Ukraine-Konflikt Vorbote einer neuen Ära gewaltsamer Großmachtkonflikte? Wie diskutiert die Friedens- und Konfliktforschung den „Aufstieg neuer Mächte“, wie die veränderte Rolle Russlands, Chinas und Indiens in der internationalen Politik oft genannt wird? Können Erkenntnisse der Friedens- und Konfliktforschung dazu beitragen, Kriege zu verhindern?

17.07 17:30Uhr AG Ferngespräch mit Christos Giocvanopoulos vom griechischen Netzwerk “Solidarity4All”.
“Solidarity4all” unterstützt Krisenopfer beim Aufbau von Selbsthilfestrukturen in den Bereichen Gesundheit, Bildung, Versorgung mit Nahrungsmitteln, Rechtshilfe, Kultur und solidarische Wirtschaft.
Hier findet ihr ein Interview mit Christos Giocvanopoulos zur Arbeit des Netzwerkes: http://www.ag-friedensforschung.de/regionen/Griechenland/soli2.html

16.7. um 17:30 Uhr Nächstes Treffen der Projektgruppe „Die Zeit des ersten Weltkrieges“

15.07. 15.00 Uhr Kaffee und Kolloquium Thomas Jörg-Land diskutiert den Begriff der Zivilgesellschaft mit uns.
Beschreibung: Ich stelle kurz den Begriff der Zivil- bzw. Bürgergesellschaft vor und erläutere, warum ich ihn weder für die politische Arbeit, noch für die wissenschaftliche Analyse geeignet halte.

07.-15.7 Aktionscamp „Reclaim the fields“ in Sehlis: http://aktionscampsehlis.blogsport.de/.
ADI-Mitglieder bieten zwei Workshops an:
Fr. 11.07. „Technologie-Kritik“
Sa. 12.07. „Selbstverwaltung vs. Klassenkampf?!“

01.07. 15:00 Kaffee und Kolloquium. Nadine stellt ihren Crash-Kurs „Das Kapital“ vor.
Beschreibung: Die Kapitalismusanalyse von Karl Marx im Kapital ist bereichernd bis unverzichtbar für eine Erklärung der weltweiten wirtschaftlichen und sozialen Dynamiken seit der Industrialisierung bis heute. Sie ist aber nicht gerade leicht zugänglich: die „Bände“ durchzuackern nimmt Monate bis Jahre in Anspruch und am Ende stehen diejenigen die es geschafft haben vor dem Problem fehlerhafte Voraussagen und Deutungen herausfiltern und die abstrake Darstellung des „Durchschnitts-Kapitalismus“ für die Analyse aktueller Situationen übertragbar machen zu müssen.

Ich möchte einen Crash-Kurs ausarbeiten, der es Leuten erleichtert, von der marx’schen Kapitalismusanalyse gebraucht zu machen und möchte diesen Crash-Kurs im Kolloquium „ausprobieren“.

20.6. Exkursion beweg!gründe
Das Projekt beweg!gründe der BUNDjugend begibt sich auf die Suche nach Orten und Pionieren des Wandels. Am 20.6. startet die Exkursion #Embedded Postgrowth Economies: wenn Netzwerke, Kollektive und Gemeinschaften wirtschaften“ in der Autodidaktischen Initiative.
http://beweg-gruende.net/termine/
Und hier gehts direkt zur Anmeldung.

19.06 17:30 # Ferngespräch Nr. 2 mit Anna Khvyl aus der Ukraine, die in der feministischen Initiative ‘Feministychna Ofenzyva’ (Feminist Offensive) assoziiert ist. Anna wird über Aktionen der Initiative während der Proteste auf dem Maidan in Kiev und ihre aktivistische Tätigkeit im Allgemeinen berichten.

18.06.17:30 Vorstellung weiterer Zwischenergebnisse aus dem Projekt „Die Zeit des ersten Weltkriegs – eine Reise zum hören.“

17.06 15:00 Kaffee und Kolloquium
Oliver Müller stellt seine Masterarbeit vor.

Thema: „Petersburg“ & „Manhattan Transfer“ – Vergleich zweier Großstadtromane.

Beschreibung: Ich versuche zu zeigen, wie das Phänomen Großstadt sich in der modernen Literatur des 20. Jh. widergespiegelt hat und dies anhand der beiden Romane „Petersburg“ von Andrej Belyj und „Manhattan Transfer“ von John Dos Passos. So unterschiedlich beide Romane sind, so gibt es dennoch interessante Gemeinsamkeiten, die sie miteinander verbinden. Vor allem diese Momente sind es, die die Thematik Großstadt auch außerhalb der literarischen Ebene für uns heute relevant erscheinen lassen. Die beiden Romane sind nun fast 100 Jahre alt; aber sie sind jetzt womöglich zeitgemäßer, als je zuvor.
Darum (und darum, Euch „Petersburg“ und „Manhattan Transfer“ anzupreisen) soll es mir in diesem Kolloquium gehen.

05.06 17:30 # Ferngespräch Nr. 1 mit Aziz Al-Ayyoobi aus Syrien. Thema: Krieg in Syrien, unbewaffneter Widerstand, Geflüchtete aus Syrien in der Türkei. Aziz wird persönlich in der AdI anwesend sein, da er gerade in Leipzig ist. Die Veranstaltung ist als offene Diskussions- und Fragerunde geplant.

29.05. 17:30 -19:00 Uhr Gründungstreffen der AG Ferngespräch

28.05. ab 18.00 Konzepttreffen für die Veranstaltungsreihe „Wissen und Handeln im Anthropozän“, geplant für Oktober und November in der Autodidaktischen Initiative. Wir wollen über die genaue Ausrichtung und die bisherigen ReferentInnen-Vorschläge diskutieren. Ein bisschen Lektüre vorab zum Thema (Texte von Paul Crutzen oder auch auf der Seite des HKW) ist von Vorteil. Der bisherige Konzeptentwurf findet sich hier: AdI_Konzept_Anthropozän Konzept Wissen und Handeln im Anthropozän

20. und 27.05. jeweils ab 18.00 Vorstellung erster Zwischenergebnisse aus dem Projekt „Die Zeit des ersten Weltkriegs – eine Reise zum hören.“

27.05. ab 18.00 Vorstellung erster Recherche-Zwischenergebnisse aus dem Projekt “Die Zeit des ersten Weltkriegs – eine Reise zum hören.”
Thema: die sozialistische Arbeiterbewegung

24.05. ab 16 Uhr. ALLES MUSS RAUS! … eine improvisierte Theaterimprovisation

Für eine selbstorganisierte Theaterimpro-Session ist die Autodidaktische Initiative am Samstag – Eingang wie Ausklang – offen.

Es gibt soweit keine Gastgeber_innen, dann finden wir vielleicht selbst heraus was wir wollen. Mitzubringen wäre höchstens eine Spielidee und zu nehmen, wer was wie so ist. Jede_r darf sich gern zwei, drei Stunden zerstreuen und anschließend wieder einsammeln.

18.05. ab 15.00 Uhr Schlaraffenland-Brunch mit der Stadtkarawane und Adopt a Revolution. Thema: Der Krieg in Syrien.

Samstag, 3.5, Georg-Schwarz-Straßen-Fest
Das diesjährige Fest der Georg-Schwarz-Straße findet vor allem in den Hinterhöfen statt. Auch unsere Räume werden sich beteiligen:

Programm plakatweb-1

ab 13:00 Uhr Plauder-Cafe
Sofas, Kaffee, Kuchen und Gespräche..

15:30 Uhr bis 16:00 Uhr Klamottenshow von Spenni und Kleid
Ein Performance-Mix aus Capoeira, Bauchtanz und Modeschau mit Recycling-Klamotten von gegenüber! http://www.spenniundkleid.de/

ab 20:00 Uhr CiTiZEN KiNO (*siehe unten)
Interaktives Kino-hacking-Event! von XLterrestrials ( Berlin )
All films in eng or w/ eng subtitles.
Discussion primarily in eng ( de, and other languages welcome )
http://xlterrestrials.org/plog/

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A Few Notes On Citizen Kino #37:

We have absorbed an incredible amount of information, some inspiring and
very personal experiences in Poland, researching the tatical arts and
music scenes there ( including learning about the lifelong resistance of
Marek Edelman 1919-2009 ) and many new ideas in the last month and will
attempt a new approach with this episode.

We recently particpated in a conference put on by Berliner Gazette called
Komplizen ( Accomplices, part 2 ) at Supermarkt in Berlin, which has
helped us refine our concepts for „communalizing the news“ and working w/
digital media in new ways which, at times, acts in opposition to the logic
of cybernetics, the digital migration and the so-called information age.

And many incredible media inputs we’ll be sharing exceprts from:
– 1971 the film ( about the citizen’s commission ot investigate the FBI )
– „Come back. A story we wrote together“ about Enric Duran – the guerilla
banker“ – and the social movements in Spain.
– Michael C. Ruppert’s doc for VICE: Apocalpse, Man ( 2013 )
– Fascism Inc. ( the new film from the makers of Catasroika )
– The Gospel According to St Derek ( new doc on Derek Jarman, who died 20
years ago this week )
– Die Gstettensaga: The Rise of Echsenfriedl (2014) by Monochrom
– And too many strange and inspiring shorts to list here…
– Plus the extraordinary book „Empire of Illusion“ by Chris Hedges (2009),
a „society of the spectacle“ – like vivesection of a cultural cul de sac
from the former NY Times war journalist w/ a spiritually sharpened twist.

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www.xlterrestrials.org/plog

Samstag, 26.4. Workshop „Wie mache ich Hörspiele?“
Um 10 Uhr in der Autodidaktischen Initiative
Eine Einführung in die Gestaltung und den Entwurf von Hörspielen und ähnlichen Formaten. Wir lernen einiges über Theorie und vertiefen das mit praktischen Übungen!
Mit Schlotte (ehemals Radio Blau, ehemals Hörspielsommer)

Samstag, 12.4, Feierliche Eröffnung
Jetzt aber wirklich:
Unsere Räume öffnen sich für die Öffentlichkeit.
Ab 15 Uhr erwartet euch ein Plauder-Cafe mit den InitiatorInnen
ab 18 Uhr beginnt das Eröffnungsprogramm mit prominenten Gästen. Im Rahmen der Vorstellung werden sowohl wir, als auch Ulrich Brieler und Guilliaume Paoli über das Konzept der kollektiven Autodidaktik sprechen.

Im Anschluss bietet sich Euch die Möglichkeit mit uns sowie den Gast-Rednern ins Gespräch zu kommen.
Ulrich Brieler ist Philosophie-Dozent und Mitarbeiter der Stadt Leipzig im Amt für Wissenspolitik;
Guillaume Paoli, Philosoph aus Berlin, ist hier in Leipzig als ehemaliger Hausphilosoph des Centraltheaters bekannt.

ab 22h werden Funky Beats aufgelegt..
Samstag/ Sonntag, 5./6.4, Workshop „Grundlagen des Audioschnitts“
Um 10 Uhr in der Autodidaktischen Initiative
Wir lernen mit dem wichtigsten Werkzeug umzugehen: dem Schnittprogramm. Mithilfe des Open-Source Programms Audacity schneiden wir Aufnahmen (das Gelernte lässt sich auch auf andere Programme anwenden!). Schritt für Schritt wird der Umgang mit dem Programm gemeinsam und praktisch geübt.
Mit Kuno von Nightfall (Radio Blau) und Martina (ehemals Radio Mephisto)

Samstag, 29.3, Workshop „Inhaltliche Radio-Beiträge und Features“
Um 10 Uhr in der Autodidaktischen Initiative
Hier dreht sich alles um die Vermittlung von Sachverhalten und Inhalten in hörbaren Formaten. Vom Aufbau und Konzeption von Sendungen und Beiträgen, der Erstellung eines Skripts und praktischen Tipps zur Umsetzung.
Mit Anja Thümmler (ehemals Radio Blau)

Samstag, 22.3, Workshop „Audio-Aufnahmen (im öffentlichen Raum)“
Nach einer Einführung in den Gebrauch von und Umgang mit Aufnahmegeräten geht es nach draußen. Wir probieren uns aus, erforschen die Klänge der Außenwelt, um danach die Aufnahmen zusammenzutragen.
Mit Bertram Weißhaar (Spaziergangsforscher und Macher der Talk-Walks – www.atelier-latent.de)
Samstag, 15.3, 17 Uhr „Torben stirbt im Wohnzimmer“ Lesung mit Levend Seyhan (Größenwahn Verlag) im Rahmen von „Leipzig liest!“.
Eine Deutsch-türkische Männerfreundschaft mitten im Leben. Kaan spielt Tennis, klettert die Weltrangliste hoch, wird von den Massen bejubelt. Und Kaan ist ein Träumer, denn in Wirklichkeit ist er ein junger Mann mit türkischem Migrationshintergrund der Vater gestorben, die Freundin ausgezogen, und nun auch ohne Job. Kaans Leben steckt in einer Sackgasse. Da erscheint plötzlich nach einer längeren Zeit im Ausland sein alter Freund Torben und nistet sich in seiner Wohnung ein. Er bringt nicht nur frischen Wind in Kaans Welt, sondern auch schlechte Nachrichten: Torben ist krank. Für Kaan beginnen die Erinnerungen an die Vergangenheit zu erwachen.
Eine Hommage an die Freundschaft und eine Hymne auf die elementare Hoffnung, die manchmal mitten im Wohnzimmer auf dich wartet. Tagein, tagaus. Siehst du sie?

Donnerstag, 13.3, 19 – ca. 22 Uhr „Rassismus – mehr als der Hass auf das Fremde?“
Seminar im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus.
Für den französischen Philosophen und Gesellschaftswissenschaftler Michel Foucault steht Rassismus eng im Zusammenhang mit der modernen Staatlichkeit. Durch sein Konzept der „Biomacht“ bekommt Rassismus eine größere Dimension und eine Relevanz jenseits von Fremdenfeindlichkeit. Auf der Grundlage von Texten erarbeiten wir uns sein Konzept und untersuchen sie nach relevanten Ideen für Gesellschaften jenseits von Ideologien der Ungleichheit.

2013

Mai – Juli 2013 „Europa im Cluster“ – Ausstellung und Open Space
In einem einjährigen Prozess erstellten wir eine fulminante Ausstellung zur europäischen Kultur, Identität und Gegenwart.
Mehr Informationen unter europa-cluster.net