Archiv der Kategorie: Veranstaltungsarchiv

Lesekreis-Auftakt „Klassenkampf im Dunkeln“

Archivierter Termin: am 23.04 um 17:00 Uhr.
Ort: GWZ (Treffpunkt Cafetaria)

Im letzten Semester hat sich auf Initiative des SDS Leipzig der Lesekreis „Staat und Revolution“ in der Autodidaktischen Initiative zusammengefunden. In zweiwöchentlichen Sitzungen gingen wir der Frage nach dem Verhältnis linker, emanzipatorischer Menschen zum bürgerlichen Staat nach. Erster Anlaufpunkt des Leseprojektes war Wladimir Iljitsch Lenins „Staat und Revolution“ von 1917. Die im Text von Lenin entwickelten Konzepte der „Diktatur des Proletariats“ und ihres „Absterbens“ sowie die Rolle der Avantgarde der proletarischen Partei wurden neben anderen Themen kontrovers diskutiert.

Im Sommersemester 2015 wollen wir an die Diskussion anknüpfen und uns mit gegenwärtigen sozialistischen Theoretikern auseinandersetzen. Dafür ist die Lektüre von Dietmar Daths „Klassenkampf im Dunkeln: Zehn zeitgemäße sozialistische Übungen“ geplant.

Start für den Auftakt der Dath-Lektüre ist der 23. April 2015 um 17 Uhr im GWZ (Treffpunkt Cafetaria, achtet auf Aushänge). Es wird eine kurze Einführung in die Schrift geben. Im Anschluss klären wir organisatorische Fragen.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, sich dem Lesekreis anzuschließen!

Zum Buch:

„Ich kenne einen Kommunisten, der sagt: Organisieren wir die Leute einfach mal eine Weile gar nicht mehr, warten wir auf die nächste Riesenkrise, das heißt, halt, nein: Warten wir erst mal auf die Angleichung des Elendsniveaus weltweit, dann auf den Aufruhr, und wenn es so weit ist, wird sich das schon organisieren. Tut mir leid, ich möchte nicht in der Loge sitzen und zugucken, wie in den chinesischen Fabriken von Foxconn eine Million Roboter die Spielsachen der freien Welt zusammenschrauben, während die Belesenen hier über die Wertform diskutieren und abwarten, bis das Unrecht zündet.“ (Dietmar Dath)
„Soll man also auch Daths Aufsätze lesen? Ja, unbedingt. Am besten zweimal. Einmal mit Augenmerk darauf, welche blinkenden Schätze Dath aus den Klassiker/innen hervorzaubert, einmal mit den Hintergedanken: Was tun?“ (Neues Deutschland)

Studienkreis Anthropozän

Archivierter Termin: am 02.04 um 18:00 Uhr. Veranstaltungsreihe zum "Anthropozän"

Der Anthropozän-Studienkreis begleitet die Veranstaltungsreihe „Wissen und Handeln im Anthropozän“. Hier können Diskussionen vertieft und durch gemeinsame Lektüre ergänzt werden.

Das nächste und vermutlich letzte offizielle Treffen des Studienkreises wollen für zur Auswertung der Reihe nutzen. Was haben wir über das Anthropozän und die Welt gelernt? Was folgt für uns daraus? Mitglieder des Studienkreis liefern kurze Inputs zu verschiedenen, durch die Reihe angesprochenen, aber bisher unvertieften Aspekten aus der Anthropozän-Debatte. Interessierte sind herzlich eingeladen.

Drittes offenes Treffen zum Austausch für (ehrenamtliche) SprachbegleiterInnen

Archivierter Termin: am 20.03 um 17:00 Uhr.

DaF – Ein Offenes Treffen zum Austausch über die Grundlagen, Übungsideen und Materialien für (ehrenamtliche) SprachbegleiterInnen für Deutsch als Fremdsprache.

Dieses Treffen richtet sich an alle Menschen, die am Gestalten von Fremdsprachenunterricht, speziell Deutsch als Zweit- und Fremdsprache interessiert sind und evtl. in offenen Kursen unterrichten wollen.

Bereits Unterrichtende tauschen sich über ihre Erfahrungen und die genutzten Materialien aus, neue TeilnehmerInnen können dazu kommen. Bitte meldet euch unterfolgender Mail an: DaF-Seminar@web.de.

In der Autodidaktischen Initiative fand jeden Montag ein Deutsch-Lern-Treff statt, der nun neue UnterstützerInnen sucht.

Lesekreis Staat und Revolution

Archivierter Termin: am 19.03 um 17:00 Uhr.

Seit Mitte Oktober trifft sich das Leseprojekt „Staat und Revolution“ in der ADI, um der Frage nach dem Verhältnis linker, emanzipatorischer Menschen zum bürgerlichen Staat nachzugehen. Erster Anlaufpunkt des Leseprojekts ist Wladimir Iljitsch Lenins „Staat und Revolution“ von 1917. Im Text entwickelt Lenin die historisch stark beladenen Konzepte der „Diktatur des Proletariats“ und ihres „Absterbens“.

Im Anschluss an eine intensive Textlektüre will sich der Lesekreis verschiedenen marxistischen Kritiken der Leninschen Staatstheorie zuwenden. Darunter: Rosa Luxemburg, Antonio Gramsci, Eugen Paschukanis, Louis Althusser, Texte aus der Regulationstheorie, der poststrukturalistischen Tradition oder der Wertkritik.

Am 19.3. diskutieren wir das Vorwort von Dietmar Dath aus der Laika Ausgabe von 2012.

Diskurswerkstatt „Gramsci lesen!“

Archivierter Termin: am 01.04 um 17:00 Uhr.

Die Diskurswerkstatt ist ein interdisziplinärer und offener Raum für kritische Lektüre und Diskussion im Rahmen des Vereins Engagierte Wissenschaft (e.V.). Ziel ist die Reflexion von Theorien aus dem Feld der Disziplinen Philosophie, Soziologie, Politikwissenschaft und Psychologie.

In diesem Semester widmet sich die Diskurswerkstatt Ausschnitten aus Gramscis Gefängnisheften.

Wir treffen uns immer am ersten Mittwoch im Monat von 17-19 Uhr in der ADI (Georg-Schwarz-Str.19).

Interessierte sind jederzeit willkommen dazu zu kommen – wer noch nicht im Verteiler ist bekommt aktuelle Infos über das Kontaktformular auf engagiertewissenschaft.de/de/kontakt

Thema der nächsten Sitzung: Abschnitt „Politik der Subalternen“ in „Gramsci Lesen!“

Workshop Rhetorik und Kommunikation

Archivierter Termin: am 21.03 um 10:00 Uhr. Open Space

„Reden lernt man nur durch reden.“ (Cicero)
Du möchtest…

  • besser argumentieren können?
  • lernen, wie man überzeugt?
  • schlagfertiger sein und selbstbewusster auftreten?
  • allgemein deine Kommunikationsfähigkeit verbessern?

Dann komm zum Workshop „Rhetorik und Kommunikation“ mit Ute Drechsler am 21.3.2015 (ganztägig) in der ADI. Mit Hilfe verschiedener Übungen kannst Du an Deinen Themen arbeiten,
z. B. Vorbereitung auf eine Präsentation, Umgang mit Lampenfieber, schwierige
Gespräche führen etc.

Anmeldung unter: Rhetorikzirkel@web.de
Teilnahme auf Spendenbasis.

Workshop: “Keine Panik” – Deutsch als Fremdsprache spielend unterrichten. Tag 2/2

Archivierter Termin: am 11.04 um 10:00 Uhr. Open Space

Ein Workshop mit Grundlagen, Übungsideen und Materialien für (ehrenamtliche) Sprachbegleiterinnen.

Dieser Workshop richtet sich an alle Menschen, die am Gestalten von Fremdsprachenunterricht, speziell Deutsch als Zweit- und Fremdsprache interessiert sind und evtl. in offenen Kursen  unterrichten wollen.
Aufgrund der hohen Nachfrage findet er nun ein zweites Mal statt!.

Wir treffen uns am Freitag den 10.04.15 von 17 bis 20Uhr und am Samstag den 11.04.15 von 10 bis 13 Uhr in den Räumen der Autodidaktischen Initiative in der Georg-Schwarz-Straße 19.

Bitte meldet euch unterfolgender Mail an: DaF-Seminar@web.de.

Workshop: “Keine Panik” – Deutsch als Fremdsprache spielend unterrichten. Tag 1/2

Archivierter Termin: am 10.04 um 17:00 Uhr. Open Space

Ein Workshop mit Grundlagen, Übungsideen und Materialien für (ehrenamtliche) Sprachbegleiterinnen.

Dieser Workshop richtet sich an alle Menschen, die am Gestalten von Fremdsprachenunterricht, speziell Deutsch als Zweit- und Fremdsprache interessiert sind und evtl. in offenen Kursen  unterrichten wollen.
Aufgrund der hohen Nachfrage findet er nun ein zweites Mal statt!.

Wir treffen uns am Freitag den 10.04.15 von 17 bis 20Uhr und am Samstag den 11.04.15 von 10 bis 13 Uhr in den Räumen der Autodidaktischen Initiative in der Georg-Schwarz-Straße 19.

Bitte meldet euch unterfolgender Mail an: DaF-Seminar@web.de.

 

Lesung aus David Graebers „Schulden. Die ersten 5000 Jahre“

Archivierter Termin: am 14.03 um 18:00 Uhr.

Lesung von attac Leipzig im Rahmen der Buchmesse Leipzig.
Reihe:
westwärts – leipzig.liest.im.leipziger.westen
Genre: Politik, Sachbuch

Attac Leipzig liest in Kooperation mit der Autodidaktischen Initiative Ausschnitte aus dem Werk „Schulden. Die ersten 5000 Jahre“ des anarchistischen Ethnologen David Graeber. Im Anschluss ist die Möglichkeit zum gemeinsamen Austausch gegeben. index

Kurzinfo zum Werk:

„Seit der Erfindung des Kredits vor 5000 Jahren treibt das Versprechen auf Rückzahlung Menschen in die Sklaverei. Die Geschichte der Menschheit erzählt David Graeber als eine Geschichte der Schulden: eines moralischen Prinzips, das nur die Macht der Herrschenden stützt. Damit durchbricht er die Logik des Kapitalismus und befreit unser Denken vom Primat der Ökonomie.

Ein radikales Buch im doppelten Wortsinn, denn Graeber packt das Problem der Schulden an der Wurzel, indem er bis zu ihren Anfängen in der Geschichte zurückgeht. Das führt ihn mitten hinein in die Krisenherde unserer Zeit: Von der Antike bis in die Gegenwart sind revolutionäre Bewegungen immer in Schuldenkrisen entstanden.

Graeber sprengt die moralischen Fesseln, die uns auf das Prinzip der Schulden verpflichten. Denn diese Moral ist eine Waffe in der Hand der Mächtigen. Die weltweite Schuldenwirtschaft ist eine Bankrotterklärung der Ökonomie. Der Autor enttarnt Geld- und Kredittheorien als Mythen, die die Ökonomisierung aller sozialen Beziehungen vorantreiben.

Im Kern ist dieses Buch ein hohes Lied auf die Freiheit: Das sumerische Wort »amargi«, das Synonym für Schuldenfreiheit, ist Graeber zufolge das erste Wort für Freiheit in menschlicher Sprache überhaupt.“

– Klett-Cotta

Das Kommunistische. Oder: Ein Gespenst kommt nicht zur Ruhe

Archivierter Termin: am 13.03 um 19:00 Uhr.

Lesung und Gespräch mit Michael Brie im Rahmen der Buchmesse Leipzig.
Reihe: westwärts – leipzig.liest.im.leipziger.westen
Genre: Politik, Fachbuch/Wissenschaft

das kommunistische
Michael Brie, Autor und Referent für Theorie und Geschichte des Sozialismus bei der Rosa-Luxemburg-Stiftung liest aus seiner neusten, zusammen mit Lutz Brangsch veröffentlichten Publikation „Das Kommunistische : Oder: Ein Gespenst kommt nicht zur Ruhe“ und lädt anschließend zur Diskussion ein.

Kurzinfo zum Werk:
„Warum geht das kommunistische Gespenst immer noch um? Der Band liefert Antworten aus Geschichte und Gegenwart.
Bei der Frage, ob es eine rot-rot-grüne Alternative zum herrschenden System gibt bzw. »Was heute links ist?«, wird gern »das Kommunistische« als Gespenst an die Wand gemalt. Und in der Tat wirkt es für viele Menschen zunächst als Bedrohung individueller Freiheit, die im Namen des Kommunismus in der Sowjetunion und vielen ihrem Modell folgenden Ländern systematisch unterdrückt wurde. Aber da der real existierende Kapitalismus trotz aller Spielräume, die sich Individuen in ihm erobern konnten und können, die soziale Spaltung weltweit und auch in den vermeintlich zivilisierten Ländern erneut auf die Spitze treibt, kommt auch das Gespenst in ganz anderer Hinsicht nicht zur Ruhe.
Denn »das Kommunistische« war und ist auch die schärfste Kampfansage gegen jede Ordnung des Privateigentums. Es trägt in sich die Hoffnung, dass Gemeineigentum und freie gemeinschaftliche Arbeit zur Befreiung von Ausbeutung des Menschen durch den Menschen und der Natur durch den Menschen beitragen können.
Deshalb muss die kommunistische Idee selbst auf den Prüfstand. Es muss zudem geprüft werden, welche historischen wie aktuellen Experimente, Ansätze und Initiativen, die als kommunistisch bezeichnet werden können, für die aktuellen Kämpfe tragfähig sind. Denn es geht um eine freie Gemeinschaftlichkeit der Gleichen – im Produzieren und Kommunizieren, im Austausch wie auch im Leben überhaupt. Deshalb darf die Auseinandersetzung weder den Staatssozialismus aussparen noch neue Bewegungen nach dessen Ende ignorieren.“
– VSA

Georg-Schwarz-Straße 19, 04177 Leipzig