Archiv der Kategorie: Veranstaltungsarchiv

Lesekreis 2: (Post-)Operaismus

Archivierter Termin: am 23.03 um 19:00 Uhr.

(Post-)Operaismus ist eine Theorie- und Praxisrichtung, welche eng mit der Autonomen Bewegung verwandt ist. Im Zentrum steht der Klassenkampf, der mit sich verändernden Klassenzusammenstetzung verbunden ist und poststrukturalistisch erweitert wird.
Die Theoriegeschichte des Operaismus und die Theorie des Postoperaismus wollen wir uns Martin Birkner und Robert Foltin näher bringen.
Dabei werden wir uns auch mit feministischer Kritik am Operaismus beschäftigen und die Politisierung der Care-Arbeit mit einbeziehen. Wir wollen Möglichkeiten der Weiterentwicklung des (Post-)Operaismus diskutieren, wodurch sich letztlich nicht nur eine andere Analyse als im reinen Marxismus oder Anarchismus ergibt, sondern vor allem Perspektiven für die Bewegungspraxis.

Als Vorbereitung für den Seminartag am 25.3. oder auch einfach so aus Interesse wollen wir zusammen folgenden Text disutieren. Versucht ihn vorher zu lesen, wenn ihr nicht dazu kommt, kommt trotzdem zum Lesekreis:
1. Donnerstag 16.März 19 Uhr in der adi.
Philipp Metzger: Kampf für das Gemeinsame
Der (Post-)Operaismus als Interventionsstrategie für die radikale Linke
http://grundrisse.net/grundrisse48/kampf_fuer_das_Gemeinsame.htm

2. Donnerstag 23.März 19 Uhr in der adi.
Robert Foltin – Immaterielle Arbeit, Empire, Multitude, neue Begrifflichkeiten in der linken Diskussion. Zu Hardt/Negris “Empire”.
http://grundrisse.net/grundrisse02/2multitude.htm

Seminartag:
Wer noch nie etwas von (Post-)Operaismus gehört hat, stellen die beiden Texte oben eine grobe Einführung dar, oder die Aufnahme eines Einführungsvortrages von Robert Foltin: https://archive.org/details/ugkongress_20071207/ug_einfuehrung_postoperaismus_robert_foltin.ogg

Samstag den 25.März. 10-13.30 Uhr und 15-18 Uhr
Ort: Hausbar der Meuterei, Zollschuppenstr. 1, Leipzig

Lesekreis: (Post-)Operaismus

Archivierter Termin: am 16.03 um 19:00 Uhr.

(Post-)Operaismus ist eine Theorie- und Praxisrichtung, welche eng mit der Autonomen Bewegung verwandt ist. Im Zentrum steht der Klassenkampf, der mit sich verändernden Klassenzusammenstetzung verbunden ist und poststrukturalistisch erweitert wird.
Die Theoriegeschichte des Operaismus und die Theorie des Postoperaismus wollen wir uns Martin Birkner und Robert Foltin näher bringen.
Dabei werden wir uns auch mit feministischer Kritik am Operaismus beschäftigen und die Politisierung der Care-Arbeit mit einbeziehen. Wir wollen Möglichkeiten der Weiterentwicklung des (Post-)Operaismus diskutieren, wodurch sich letztlich nicht nur eine andere Analyse als im reinen Marxismus oder Anarchismus ergibt, sondern vor allem Perspektiven für die Bewegungspraxis.

Als Vorbereitung für den Seminartag am 25.3. oder auch einfach so aus Interesse wollen wir zusammen folgenden Text disutieren. Versucht ihn vorher zu lesen, wenn ihr nicht dazu kommt, kommt trotzdem zum Lesekreis:
1. Donnerstag 16.März 19 Uhr in der adi
Philipp Metzger: Kampf für das Gemeinsame
Der (Post-)Operaismus als Interventionsstrategie für die radikale Linke
http://grundrisse.net/grundrisse48/kampf_fuer_das_Gemeinsame.htm

2. Donnerstag 23.März 19 Uhr in der adi
Robert Foltin – Immaterielle Arbeit, Empire, Multitude, neue Begrifflichkeiten in der linken Diskussion. Zu Hardt/Negris “Empire”.
http://grundrisse.net/grundrisse02/2multitude.htm

Seminartag:
Wer noch nie etwas von (Post-)Operaismus gehört hat, stellen die beiden Texte oben eine grobe Einführung dar, oder die Aufnahme eines Einführungsvortrages von Robert Foltin: https://archive.org/details/ugkongress_20071207/ug_einfuehrung_postoperaismus_robert_foltin.ogg

Samstag den 25.März. 10-13.30 Uhr und 15-18 Uhr
Ort: Hausbar der Meuterei, Zollschuppenstr. 1, Leipzig

Seminar: (Post)-Operaismus – Eine kämpferische Analyse für eine neue Praxis

Archivierter Termin: am 25.03 um 10:00 Uhr.
Ort: Meuterei, Zollschuppenstr. 1, Leipzig

mit Martin Birkner und Robert Foltin (Autoren des Theorie.org-Buches „(Post-)Operaismus“)

(Post-)Operaismus ist eine Theorie- und Praxisrichtung, welche eng mit der Autonomen Bewegung verwandt ist. Im Zentrum steht der Klassenkampf, der mit sich verändernden Klassenzusammenstetzung verbunden ist und poststrukturalistisch erweitert wird.
Die Theoriegeschichte des Operaismus und die Theorie des Postoperaismus wollen wir uns Martin Birkner und Robert Foltin näher bringen.
Dabei werden wir uns auch mit feministischer Kritik am Operaismus beschäftigen und die Politisierung der Care-Arbeit mit einbeziehen. Wir wollen Möglichkeiten der Weiterentwicklung des (Post-)Operaismus diskutieren, wodurch sich letztlich nicht nur eine andere Analyse als im reinen Marxismus oder Anarchismus ergibt, sondern vor allem Perspektiven für die Bewegungspraxis.

In zwei vorbereitenden Lesekreisen in der Autodidaktischen Initiative wollen wir die jeweiligen Texte disutieren, versucht sie vorher zu lesen, aber kommt auch wenn ihr das nicht schafft:

1. Donnerstag 16.März 19 Uhr
Philipp Metzger: Kampf für das Gemeinsame
Der (Post-)Operaismus als Interventionsstrategie für die radikale Linke
http://grundrisse.net/grundrisse48/kampf_fuer_das_Gemeinsame.htm

2. Donnerstag 23.März 19 Uhr.
Robert Foltin – Immaterielle Arbeit, Empire, Multitude, neue Begrifflichkeiten in der linken Diskussion. Zu Hardt/Negris “Empire”.
http://grundrisse.net/grundrisse02/2multitude.htm

Seminartag:
Wer noch nie etwas von (Post-)Operaismus gehört hat, stellen die beiden Texte oben eine grobe Einführung dar, oder die Aufnahme eines Einführungsvortrages von Robert Foltin: https://archive.org/details/ugkongress_20071207/ug_einfuehrung_postoperaismus_robert_foltin.ogg

Samstag den 25.März. 10-13.30 Uhr und 15-18 Uhr
Ort: Meuterei, Zollschuppenstr. 1, Leipzig


Literaturempfehlungen zur Vertiefung
Wir versuchen möglichst alle Texte zusammenzutragen und auf Anfrage per Mail zuzuschicken!
1.) Allgemein
– Robert Foltin: Immaterielle Arbeit, Empire, Multitude.

http://grundrisse.net/grundrisse02/2multitude.htm
– Mario Tronti: Lenin in England. In: Moroni / Balestrini: Goldene Horde, S. 86-93.

https://www.marxists.org/reference/subject/philosophy/works/it/tronti.htm

2.) Klassenzusammensetzung:
– Steve Wright: Klassenzusammensetzung. In Wright: Den Himmel stürmen. S: 88-95.
– Steve Wright: Krise der Klassenzusammensetzung. In Wright: Den Himmel stürmen. S: 144-154.

3.) Reproduktion und Care:
– Susanne Schultz: Gegen theoretische Strategien der Ganzheitlichkeit: Eine feministische Kritik an Empire. In: Pieper et.al: Biopolitik in der Debatte, S. 129-140.
– Silvia Federici: Die Reproduktion der Arbeitskraft im globalen Kapitalismus und die unvollendete feministische Revolution. In: Aufstand aus der Küche, S. 21-86.
– Care-Diskussion als teilweise Bestätigung von „Empire“:
Bettina Haidinger / Käthe Knittler: Care-Arbeit und Reproduktion, S. 108-125.
– Gabriele Winker: Soziale Reproduktion in der Krise – Care-Revolution als Perspektive.

http://www.linksnet.de/files/pdf/da314-winker.pdf

4.) Organisationsfrage
– Martin Birkner: Revolutionäre Subjekte und Organisation. S: 89-93.

http://www.grundrisse.net/grundrisse49/Revolutionaere_Subjekte.htm

Lesung: „Avi, bist du wach?“ (Leipzig liest)

Archivierter Termin: am 25.03 um 18:00 Uhr.

Im Rahmen von „westwärts – leipzig.liest.im.leipziger.westen“ stellt Saskia Thieme in der adi ihren Roman „Avi, bist du wach?“ vor:

Eine Liebesgeschichte, die keine ist: Ein Roman über Projektion und Vergangenheits’bewältigung‘

Ida ist Anfang Dreißig, erfolgreiche Geschichtsdidaktikerin in einem Verlag und hangelt sich privat seit Jahren von den unterschiedlichsten Beziehungskonzepten in die nächsten. Sie ist glücklich damit, findet ihre Geborgenheit bei ihrer Mitbewohnerin und genießt die Freiheit. Nichts scheint zu fehlen. Bis sie Avi trifft.

Der junge Israeli entspricht genau ihren Vorstellungen und sie verliebt sich Hals über Kopf. Doch Avi weigert sich stets in ihre Welt einzutauchen. Er vermeidet das Zusammentreffen mit ihren Freunden und hat kein Interesse daran, ihre Familie kennenzulernen. Wenn sie bei ihm ist, scheint alles wundervoll. Nachts weckt sie ihn oft, weil ihr Dinge einfallen, die sie mit ihm besprechen möchte. Auf diese Weise bleiben die meisten Nächte schlaflos und es entspinnen sich immer engere emotionale Welten zwischen den beiden, die nicht selten von lauten Diskussionen begleitet werden, aber nie nach außen treten. Sie schmieden Pläne und reisen über die Hohen Feiertage zu Avis Familie nach Haifa, wo Ida durch Zufall viel über ihre Familie herausfindet. Und bald auch über sich selbst…

Saskia Thieme:
geb. 1987 in Naumburg/Saale; im World Wide Web als sazzue bekannt. Lebt und liebt in Leipzig. Promoviert dort in der Literaturwissenschaft zur deutsch-jüdischen Exilliteratur. Studierte in Jena Geschichte, Pädagogik und Germanistik und arbeitete dann eine Zeit lang als Volontärin in Haifa, wo sie Frauenrechtsprojekte unterstützte und ihr Herz verlor. Schreibt primär Lyrik und kurze Prosa. Vergöttert Else Lasker-Schüler und Arnold Zweig.

Einladung zur Mitgliederversammlung am 18. Februar!

Archivierter Termin: am 18.02 um 13:00 Uhr.

Liebe Mitglieder und NutzerInnen der Autodidaktischen Initiative,

ihr seid herzlich zu unserer fünften ordentlichen Mitgliederversammlung am Samstag, den 18.02.2017 um 13.00 Uhr eingeladen.
Sie findet in unseren Räumlichkeiten in der Georg-Schwarz-Straße 19 statt.

Die Mitgliederversammlung ist offen für alle Interessierten, auch für Nicht-Mitglieder. Es ist eine gute Gelegenheit einen Eindruck von der Vereinsarbeit zu bekommen und das nächste Jahr mitzugestalten. Es gibt auch die Möglichkeit vor Ort Mitglied des Vereins zu werden.

Einladung zur Mitgliederversammlung am 18. Februar! weiterlesen

Voll-Versammlung

Archivierter Termin: am 24.01 um 19:00 Uhr.

An alle NutzerInnen der adi und an alle Interessierten:

die Autodidaktische Initiative lebt durch ihre Nutzung durch euch!

Aber was spielt sich hinter den Kulissen ab?
Was würdet ihr gerne ändern?
Wo bräuchten wir dringend ein wenig Hilfe?
Welches Potential steckt noch ungenutzt in der adi?

Um solche und andere Fragen gemeinsam zu besprechen, laden wir alle Nutzerinnen und Nutzer, Lernende und sonstige Interessierte zur Voll-Versammlung am Dienstag den 24.1.2017 um 19 Uhr ein!

Die Bundeswehr in Mali – Vortrag

Archivierter Termin: am 26.01 um 19:00 Uhr.
Ort: Seminarraum S.102 Uni Leipzig

Die Bundeswehr ist mit 1.000 Soldaten im westafrikanischen Land Mali aktiv; gut die Hälfte davon im umkämpften Norden. Christoph Marischka von der Informationsstelle Militarisierung wird erläutern was die Bundeswehr dort tut, in welchem Kontext die Mission steht und was Frankreich damit zu tun hat.

Eine Kooperation zwischen der Autodidatischen Initiative und der Fachschaft Politikwissenschaft der Uni Leipzig.

Achtung: Externer Ort! Seminarraum S.102  Uni Leipzig

 

Praxis-Workshop (6-8 Menschen): Der Fotoautomat

Archivierter Termin: am 22.01 um 12:00 Uhr.

Es geht darum mit den Methoden aus dem Theater der Unterdrückten eine foto-grafische Untersuchung anzustellen. Eine Alltagsgeschichte wird nach selbstgeschriebenem Skript in 4 Selbstporträts erzählt. Die selbst-entwickelte Praxis knüpft an Freeze-Techniken aus dem Formtheater an.

Bitte anmelden unter: xycat@riseup.net
Bitte mitbringen: warme Socken, bequeme Kleidung & etwas fürs gemeinsame Mittagessen

Der Workshop fängt an um 12:00 Uhr und dauert bis 18:00 Uhr.

Praxis-Workshop: Augusto Boal – Der Regenbogen der Wünsche

Archivierter Termin: am 21.01 um 12:00 Uhr.

Was Freire mit verinnerlichter Unterdrückung (internalizedoppression) be-schreibt, macht Augusto Boal mit dem Regenbogen der Wünsche produktiv. Spu-ren von Unterdrückung in unseren eigenen Lebensverhältnissen werden in Spielen und Übungen sichtbar gemacht. Selbstbetrachtung, Dialog und Grup-penprozess wechseln sich ab.

Bitte anmelden unter: xycat@riseup.net. Bitte mitbringen: warme Socken, bequeme Kleidung & etwas fürs gemeinsame Mittagessen

Der Workshop fängt an um 12:00 Uhr und dauert bis 18:00 Uhr.

Theorie-Input: Paulo Freire – Pädagogik der Unterdrückten

Archivierter Termin: am 20.01 um 19:00 Uhr.

Das 1970 erschienene Hauptwerk des brasilianischen Autors und Pädagogen Paulo Freire wird&wurde weltweit gelesen und inspirierte Praktiker, wie den Theatermacher Augusto Boal zur Entwicklung des Theater der Unterdrückten. Es wird ein Einblick gegeben in Freire´s allgemeine Analyse von Unterdrückung und seine Theorien zur Überwindung dieser. In Bezug auf Bildung wird seine Kritik am und Alternativen zum vorherrschenden Bildungssystem vorgestellt.