Archiv der Kategorie: Veranstaltungen

LESE- UND DISKUSSIONSKREIS: Fundstücke der Emanzipation

Termin: am 14.04 um 19:00 Uhr jeden Mittwoch.
Ort: online

voraussichtlich online startend, bei schönem Wetter in Lindenau/Plagwitz draußen, perspektivisch wieder in der Adi

Im Anschluss an die sogenannte 68er-Bewegung entstand eine Vielzahl neuer sozialer Bewegungen. Sie agierten insbesondere auf den Themenfeldern von Frieden, Ökologie, Feminismus, Postkolonialismus und neoliberaler Globalisierungskritik. Autor*innen aus ihrem Umfeld und sympathisierende Beobachter*innen des Zeitgeschehens, die oft selbst politisch aktiv waren, schrieben aus Perspektive „linker“ Bewegungen unterschiedliche Werke. Die älteren von ihnen gelten heute teilweise als Klassiker, haben aber weiterhin Aktualität

Das Konzept dieses Lese- und Diskussionskreises ist, dass wir uns jeweils nur ein bis zwei Treffen einem Werk/Buch widmen. Wir lesen also Auszüge, um uns einen breiten Überblick über bedeutende politische Texte zu verschaffen. Darauf aufbauend verbinden wir ihre Inhalte in der Diskussion mit unseren Erfahrungen und der gegenwärtigen politischen Situation.

Der Diskussionskreis findet Mittwochs von 19-21 Uhr statt.  Wir starten online, versuchen uns aber den Wünschen der Teilnehmenden entsprechend bei gutem Wetter  draußen oder in der adi zu treffen, sobald das gut machbar ist.

Einige Vorschläge für die Lektüre sind z.B. folgende Autor*innen (Sie können gern ergänzt werden): Simone de Beauvoir, Albert Camus, Paolo Freire, Erich Fromm, André Gorz, Stuart Hall, Joachim Hirsch, John Holloway, Herbert Marcuse, Murray Bookchin, Johannes Agnoli, Guy Debord, Erik Olin Wright, Bini Adamczak und Eva von Redecker.

Anmeldungen an jonathan@adi-leipzig.net

Mitgliederversammlung

Einladung zur ordentlichen Mitglieder – Versammlung am 25.02.2021

Liebe Mitglieder und Nutzer*innen der Autodidaktischen Initiative,
ihr seid herzlich zu unserer ordentlichen Mitgliederversammlung am 25.02.2021 um 19.00 Uhr eingeladen. Sie findet in diesem Jahr online über Jitsi statt.

Als Tagesordnung für diese MV ist vorgesehen:

  1. Begrüßung
  2. Bericht des Vorstands über das Jahr 2020 – Aktivitäten und Finanzen.
  3. Berichte des „Büroteams“ und der Projektgruppen über ihre Arbeit
  4. Entlastung des alten Vorstands und Neuwahl eines neuen Vorstands
  5. Neuwahl der KassenprüferInnen
  6. Aussprache über Aktivitäten und Schwerpunkte für 2021
  7. Satzungsänderungen

Ergänzende Anträge oder Anregungen können gerne noch eingereicht werden. Wenn ihr teilnehmen möchtet, meldet euch unter info@adi-leipzig.net.


Mit freundlichen Grüßen
Eurer Vorstand

Offenes Plenum (online)

Termin: am 15.04 um 19:00 Uhr jeden Donnerstag.

Zum offenen Online – Plenum der adi sind alle Interessierten eigeladen! Hier werden Raum- und Kooperationsanfragen, ADI-Projekte und weitere organisatorische Themen besprochen. Es findet jeden Donnerstag um 19 Uhr statt! Momentan treffen wir uns über jit.si.

Du willst eine Lesekreis oder ähnliches gründen und suchst Räumlichkeiten in denen du deine Idee umsetzen kannst?

Dann komm vorbei, teil deine Idee mit uns und wir schauen gemeinsam, ob die adi der Raum für deine Idee ist.

Wenn Du interessiert bist, schreib uns einfach ein Mail an info@adi-leipzig.net 

DEUTSCHKURS ONLINE / GERMAN COURSE ONLINE / CLASES DE ALÉMAN ONLINE/ COURS D’ALLEMAND ONLINE/ ONLINE دورة تعليم اللغة الألمانية

Termin: am 15.04 um 17:00 Uhr jeden Donnerstag.

……………………………………………………………………
Selbstorganisierter Deutschkurs in der ADI

Im Moment findet das DAZ-Angebot online statt. Wir treffen uns hier: https://meet.jit.si/AdiDeutschkursCorona

Wir treffen uns jeden Donnerstag von 17-19 Uhr zum Deutschlernen. Freiwillige Lehrkräfte bereiten Gesprächsthemen, Sprachspiele, Grammatikerklärungen und Übungen vor. Bringt gerne auch eigene Fragen oder Themen mit, mit denen wir uns beschäftigen können!

Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Der Kurs ist für euch kostenfrei. Schaut einfach mal vorbei!

Du hast noch Fragen? Melde Dich gern bei uns unter daf@adi-leipzig.net 

……………………………………………………………………
Self-organised German classes at ADI

At the moment, German courses are held online. You can join us here: https://meet.jit.si/AdiDeutschkursCorona 

We meet up every Thursday from 5-7 pm to study German. Volunteer teachers prepare topics for conversation, language games, grammar explanations, and exercises. You’re of course welcome to bring your own questions and topics, too!

There is no registration required and the course is free of charge. Just drop by!

Still have questions? You can contact us at daf@adi-leipzig.net 

……………………………………………………………………
Clases de alemán auto-organizativas

En el momento ofrecemos los talleres en linea. Puedes participar aquí: https://meet.jit.si/AdiDeutschkursCorona 

Nos reunimos todos los jueves de las 5 a las 7 de la tarde, para estudiar alemán. Profes voluntari@s preparan temas de conversación, juegos de lengua, explicaciones de gramática y ejercicios. ¡Claro que puedes traer tus propios temas y preguntas también!

No hace falta inscribirse, y las clases son gratis. ¡Apúntate!

¿Aún tienes preguntas? Nos puedes contactar a daf@adi-leipzig.net 

……………………………………………

Cours d’allemand auto-organisé à l’ADI

En ce moment, le cours DAZ se déroule en ligne. Nous nous réunissons ici: https://meet.jit.si/AdiDeutschkursCorona

Nous nous réunissons tous les jeudis de 17h à 19h pour apprendre l’allemand. Des enseignant_es bénévoles préparent des sujets de conversation, des jeux de langue, des explications de grammaire et des exercices. Vous êtes également invité_es à apporter vos propres questions ou sujets que nous pouvons traiter!

Une inscription n’est pas nécessaire. Le cours est gratuit pour vous. Venez simplement nous rejoindre!

Vous avez encore des questions? Contactez-nous par mail : daf@adi-leipzig.net

……………………………………………………………………


	

Update: Adi-Lernraum und Bibliotheksnutzung auf Anfrage//Adi-rooms and library available on demand

*english below*

Hallo ihr Lieben – lang nichts gehört!

Und leider wird das wegen Corona wohl auch noch eine Weile so bleiben.
Da wir euch in der spätherbstlichen Kälte keinen Präsenz-Zufluchtsort bieten können, haben wir folgende vorübergehende Alternativen im Angebot:

Da sich bei den Studis gerade die das neue, digitale Semester anpirscht und vielleicht auch dem ein oder anderen Teil der arbeitenden Bevölkerung im Home-Office die Decke auf den Kopf fällt, vergeben wir die adi-Räumlichkeiten auf Anfrage. In dieser Zeit stehen euch die Rämlichkeiten, unser Bücherrepertoire und unser W-Lan zur Verfügung.

Und so geht’s:
Ihr schreibt uns eine Mail an info@adi-leipzig.net mit

  • Euren Wunsch-Terminen (Höchstens 3 Tage am Stück)
  • Diese müssen innerhalb der folgenden Zeiten liegen:
    Mo ab 12:30
    Di —
    Mi 10 – 13 und 15- 17 Uhr
    Do 10 – 17 Uhr
    Fr 10 – 17 Uhr
    Sa &So nach Absprache
  • Ihr könnt den Raum als Einzelperson oder mit einer Gruppe anfragen (nicht mehr als sechs Personen). Aufgrund der aktuellen Bestimmugen gelten auch hier die 2-Haushalte-Regel, ebenso wie die gängigen Hygienebestimmungen

Außerdem könnt ihr euch in unserer Bibliothek Bücher ausleihen. Um Bücher auszuleihen oder zurückzugeben, könnt ihr dienstags 15-17 Uhr vorbeikommen.

************************************************************************

This is how to book the adi‘s rooms:

Write us an e-mail to info@adi-leipzig.net that contains:

  • The dates at which you want to work in the adi ( max.: 3 days in a row)
  • These have to be within the following time frames:
    Mon from 12:30pm
    Tue —
    Wed 10am – 1pm and 3 -5pm
    Thur 10am – 5pm
    Fri 10 – 5 pm
    Sat &Sun on request
  • You can ask for the room as a single person or with a group (max.: 6 people). Due to the current regulations, the 2-household rule also applies here, as do the current hygiene regulations.

To borrow or return books, come and see us on Tuesday between 3-5pm.

8.Mai – Tag der Befreiung

Vor 75 Jahren befreiten die Aliierten die Welt vom Faschismus. Eigentlich ein Tag an dem wir gemeinsam Feiern wollen. Aber dies lassen die Umstände leide nicht zu. Also rufen wir am 8. Mai zu einem Tag des Zorns auf!

Hier mehr dazu: https://radiocorax.de/an-eine-radikale-migrantenbewegung-anknpfen-gesprch-zum-aktionstag-am-8-mai-und-migrantischer-selbstorganisation-in-der-bundesrepublik/

Neues Jahr 2020

Die ADI hat ihre Winterpause beendet. Für das Jahr 2020 gibt es auch ein paar Neuerungen im regulären Programm der ADI: Nachdem (leider) schon vor einigen Monaten der Arabisch-Kurs eingestellt wurde, wird auch der im letzten Jahr gestartete Englisch-Kurs in diesem Jahr nicht mehr stattfinden. Äusserst bedauernswert ist auch dass das solidarische Netzwerk seine politische Arbeit auf weiteres eingestellt hat, sodass dessen Bürotag und Anlaufstelle in der ADI ebenso entfallen.
Weiterhin im Angebot befinden sich der Deutsch-Kurs, der im Mai letzten Jahres gestartete Kapital-Lesekreis. Seit dem Herbst sind der Lesekreis Ernährung-Souveränität und das Beratungsangebot der Freien-Arbeiter*innen-Union  zur sexistischen Diskriminierung am Arbeitsplatz hinzu gekommen.
Mitte Januar startet außerdem ein neueren Diskussionskreis zur neueren anarchistischen Theorie. Angestrebt wird auch eine Reaktivierung des AK-Feminismus, jedoch mangelt es trotz guter Ideen mal wieder an organisatorischer Durchsetzungskraft. Anlässe sich dahingehend zu organisieren gibt es natürlich hingegen zur Genüge…

Fällt aus: KÜFA – „Küche für alle“

Termin: am 16.04 um 19:00 Uhr jeden Freitag.

Jeden Freitag gibt es in der ADI Essen auf Spenden-Basis. Für alle und vegan! Neben dem gemeinsamen Essen und Trinken soll die KÜFA auch einen Rahmen für Veranstaltungen Vorträgen, Kulturprogramm etc. bieten.

Diskussionskreis: Neuere (anti)politische Theorien des Anarchismus (online)

Termin: am 14.04 um 17:00 Uhr jeden Mittwoch.

Anarchistisches Denken und Experimentieren kreist um wichtige und komplizierte Fragen: Wie können wir uns Macht aneignen und anwenden, ohne sie zu neuer Herrschaft zu verfestigen?

Wie konkrete Utopien verwirklichen, um Brücken von der dominierenden Gesellschaftsform zur erstrebenswerten zu schlagen? Wie können wir die radikale Transformation der Gesellschaft und der Einzelnen zusammen denken? Was sind Staat, Politik, Demokratie eigentlich tatsächlich und auf welche Weise können wir mit ihnen umgehen?
Wenngleich Anarchismus phasenweise immer wieder angesagt ist, beruht die theoretische Beschäftigung mit ihm meistens auf dem „klassischen Anarchismus“ (vor 1939), Beiträgen im Zine-Format oder der Adaption von Entwicklungen aus anderen kritischen Theorieströmungen. Dies ist jeweils gut und sinnvoll. Dennoch gibt es auch neuere (anti)politische Theorien des Anarchismus. Sich mit ihnen zu befassen, kann uns helfen, Anarchie aus dem Zerrbild, angestaubt, szene-exklusiv oder gar theorielos zu sein, herauszuholen.

Die Grundlage des Diskussionskreises bilden verschiedene Texte zur anarchistischen politischen Theorie. (Diese erhaltet ihr beim ersten Treffen. Weil damit ein bestimmtes Konzept verfolgt wird, gibt es eine Vorauswahl. Viel davon in Englisch) Im Unterschied zum Lesekreis, ist es keine Voraussetzung, die Texte zu lesen (schadet aber auch nicht). Zum Einstieg wird es jeweils einen ca. 20-30 minütigen Input zu den
Grundgedanken und Stilen der ausgewählten Büchern geben. Davon ausgehend können wir gemeinsam diskutieren, was uns die vorgestellten Theorien für unser Denken, Handeln, Leben bringen.
Wenn ihr mitmachen wollt, zählt einfach euer Interesse. Kommt gern auch vorbei, wenn ihr nichts mit Uni zu schaffen habt. Die Teilnahme an einzelnen Treffen ist auch möglich.

Termine

1) 15.1. Einstieg: Warum neue (anti)politische Theorien des Anarchismus?
Persönliche Vorstellung, Vorstellung von Konzept und Rahmen, Bedürfnisse und Interessen, Thesen zur Erneuerung anarchistischer Theorie, Problem der Akademisierung anarchistischer Theorie

2) 22.1. Wie zum neuen Anarchismus hinführen?
Loick, Daniel, Anarchismus zur Einführung, Hamburg 2017, 9-47
Milstein, Cindy, Der Anarchismus und seine Ideale, Münster 2013, S. 14-58.
Gordon, Uri, Hier und Jetzt. Anarchismus in Theorie und Praxis, Hamburg 2010, S. 49-72.
[eins davon]

3) 29.1. Ein Ziegelstein als anarchistisches Compendium
Levy, Carl/Matthew Adams, The Palgraves Handbook of Anarchism, 2019, S. 1-23.

4) 5.2. Immer wieder notwendig: Anarchistische Demokratiekritik
CrimethInc, From Democracy to Freedom. Der Unterschied zwischen Regierung und
Selbstbestimmung, Münster 2018, S. 7-20, 56-72.

5) 12.2. Eine anti-hegemoniale Hegemonietheorie
Day, Richard J.F., Gramsci is Dead. Anarchist Currents in the Newest Social Movements, London/Ann Arbor 2005, S. 1-13, 31-43, 54-65, 213-217.

6) 19.2. Im Spannungsfeld zwischen Politik und Anti-Politik
Newman, Saul, The Politics of Postanarchism, Edinburgh 2010, S. 1-15.

7) 26.2. Zwischenreflexion
entweder: flexibler Termin für eventuelle Pause, Thema zum Vorschlag der Teilnehmenden oder offene
Diskussion

8) 4.3. Anarchistische Dialektik und kommunitaristischer Anarchismus
Clark, John The Impossible Community. Realizing Communitarian Anarchism, New York/London 2013, 1-26.

9) 11.3. Ethik als anarchische Meta-Politik
Critchley, Unendlich fordernd. Ethik der Verpflichtung, Politik des Widerstands, Zürich/Berlin 2008, S.105-111, 122-136, 142-160.

10) 18.3. Post-situationistische Erweiterung des Vorstellbaren
Graeber, David, Direct Action. An Ethnography, Oakland/Edinburgh 2009, S. 509-537.

11) 25.3. Die falsche Kluft überbrücken
Portwood-Stacer, Laura, Lifestyle Politics and Radical Activism, New York/London 2013, S. 131-161.

12) 1.4. Abschlusstreffen
Zusammenfassung, Rückmeldung, Ausblick

Diskussionskreis: Neuere (anti)politische Theorien des Anarchismus

Januar-März 2020, jeweils mittwochs 17-19 Uhr

Anarchistisches Denken und Experimentieren kreist um wichtige und komplizierte Fragen: Wie können wir uns Macht aneignen und anwenden, ohne sie zu neuer Herrschaft zu verfestigen? Wie konkrete Utopien verwirklichen, um Brücken von der dominierenden Gesellschaftsform zur erstrebenswerten zu schlagen? Wie können wir die radikale Transformation der Gesellschaft und der Einzelnen zusammen denken? Was sind Staat, Politik, Demokratie eigentlich tatsächlich und auf welche Weise können wir mit ihnen umgehen?
Wenngleich Anarchismus phasenweise immer wieder angesagt ist, beruht die theoretische Beschäftigung mit ihm meistens auf dem „klassischen Anarchismus“ (vor 1939), Beiträgen im Zine-Format oder der Adaption von Entwicklungen aus anderen kritischen Theorieströmungen. Dies ist jeweils gut und sinnvoll. Dennoch gibt es auch neuere (anti)politische Theorien des Anarchismus. Sich mit ihnen zu befassen, kann uns helfen, Anarchie aus dem Zerrbild, angestaubt, szene-exklusiv oder gar theorielos zu sein, herauszuholen.

Die Grundlage des Diskussionskreises bilden verschiedene Texte zur anarchistischen politischen Theorie. (Diese erhaltet ihr beim ersten Treffen. Weil damit ein bestimmtes Konzept verfolgt wird, gibt es eine Vorauswahl. Viel davon in Englisch) Im Unterschied zum Lesekreis, ist es keine Voraussetzung, die Texte zu lesen (schadet aber auch nicht). Zum Einstieg wird es jeweils einen ca. 20-30 minütigen Input zu den
Grundgedanken und Stilen der ausgewählten Büchern geben. Davon ausgehend können wir gemeinsam diskutieren, was uns die  vorgestellten Theorien für unser Denken, Handeln, Leben bringen.
Wenn ihr mitmachen wollt, zählt einfach euer Interesse. Kommt gern auch vorbei, wenn ihr nichts mit Uni zu schaffen habt. Die Teilnahme an einzelnen Treffen ist auch möglich.

Termine

1) 15.1. Einstieg: Warum neue (anti)politische Theorien des Anarchismus?
Persönliche Vorstellung, Vorstellung von Konzept und Rahmen, Bedürfnisse und Interessen, Thesen zur Erneuerung anarchistischer Theorie, Problem der Akademisierung anarchistischer Theorie

2) 22.1. Wie zum neuen Anarchismus hinführen?
Loick, Daniel, Anarchismus zur Einführung, Hamburg 2017, 9-47
Milstein, Cindy, Der Anarchismus und seine Ideale, Münster 2013, S. 14-58.
Gordon, Uri, Hier und Jetzt. Anarchismus in Theorie und Praxis, Hamburg 2010, S. 49-72.
[eins davon]

3) 29.1. Ein Ziegelstein als anarchistisches Compendium
Levy, Carl/Matthew Adams, The Palgraves Handbook of Anarchism, 2019, S. 1-23.

4) 5.2. Immer wieder notwendig: Anarchistische Demokratiekritik
CrimethInc, From Democracy to Freedom. Der Unterschied zwischen Regierung und
Selbstbestimmung, Münster 2018, S. 7-20, 56-72.

5) 12.2. Eine anti-hegemoniale Hegemonietheorie
Day, Richard J.F., Gramsci is Dead. Anarchist Currents in the Newest Social Movements, London/Ann Arbor 2005, S. 1-13, 31-43, 54-65, 213-217.

6) 19.2. Im Spannungsfeld zwischen Politik und Anti-Politik
Newman, Saul, The Politics of Postanarchism, Edinburgh 2010, S. 1-15.

7) 26.2. Zwischenreflexion
entweder: flexibler Termin für eventuelle Pause, Thema zum Vorschlag der Teilnehmenden oder offene
Diskussion

8) 4.3. Anarchistische Dialektik und kommunitaristischer  Anarchismus
Clark, John The Impossible Community. Realizing Communitarian Anarchism, New York/London 2013, 1-26.

9) 11.3. Ethik als anarchische Meta-Politik
Critchley, Unendlich fordernd. Ethik der Verpflichtung, Politik des Widerstands, Zürich/Berlin 2008, S.105-111, 122-136, 142-160.

10) 18.3. Post-situationistische Erweiterung des Vorstellbaren
Graeber, David, Direct Action. An Ethnography, Oakland/Edinburgh 2009, S. 509-537.

11) 25.3. Die falsche Kluft überbrücken
Portwood-Stacer, Laura, Lifestyle Politics and Radical Activism, New York/London 2013, S. 131-161.

12) 1.4. Abschlusstreffen
Zusammenfassung, Rückmeldung, Ausblick

Lesekreis Ernährungssouveränität

Tagtäglich kommen wir mit Nahrungsmitteln in Kontakt – wir bereiten sie zu, essen,  laufen an ihnen in unglaublichen Mengen im Supermarkt vorbei. Den wenigsten sieht man hierbei an, woher sie kommen, wer sie produziert hat, unter welchen Bedingungen, auf welchem Boden sie gewachsen sind, und wie sie in das Regal vor uns gekommen sind. Dabei sind das die wichtigen Fragen – die, die bestimmen, welche Qualität unser Essen hat, ob Menschen für den Anbau fair entlohnt werden, und ob wir in 30 Jahren noch genau so weiter machen können. Deshalb möchten wir uns mithilfe des Buches „Genial lokal – So kommt die Ernährungswende in Bewegung“ mit dem Begriff der Ernährungssouveränität auseinandersetzen. Ernährung nicht als passiver Versorgungszustand, sondern als selbstbestimmte Teilnahme und aktive Mitgestaltung, die am Ende so viel mehr bedeutet als das, was am Ende auf unseren Tellern liegt.