Aktuelle Termine

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Newsletter Herbst 2022 – Aktuelle Entwicklung und Pläne


Liebe Freund*innen der adi,

vor einigen Monaten haben wir damit begonnen, nach Menschen zu suchen, welche zukünftig bei uns aktiv sein möchten. Einige tolle Personen haben wir schon gefunden. Der Übergangsprozess wird uns allerdings noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Aus diesem Grund wird es ab Oktober erst mal keine BFDler*innen in der Adi geben.

Nach unserer Sommerpause im August kommen wir langsam wieder in Fahrt und hoffen, uns gut aufstellen und die Adi mit neuem Leben füllen zu können. Weiterhin stattfinden wird die regelmäßige Küfa freitags ab 19 Uhr, der Deutschkurs am Donnerstag 17-19 Uhr und der Kapital-Lesekreis am Dienstag gegen 17Uhr. Ab Mitte Oktober soll zudem jeden ein Lesekreis zum „Abolutionismus“ stattfinden. Ebenso im Oktober wird ein Wochenend-Workshop zu Johannes Agnolis „Transformation der Demokratie“ stattfinden. Im November ist zudem ein weiterer Workshop zu „Klassismus und Queerness“ geplant.

Unsere Plena finden ab jetzt wieder jeweils Donnerstag 19 Uhr statt. Wenn ihr teilnehmen möchtet, weil ihr ein Anliegen habt oder einfach mal reinschauen wollt, schreibt uns gerne vorher (auf info@adi-leipzig.net), damit wir das einplanen können.

Auch weiterhin kann die Adi als Raum für autodidaktisches Lernen und emanzipatorische Bildung für Veranstaltungen und Treffen genutzt werden, die in diesem Sinne stattfinden. Dies schließt z.B. Filmvorführungen, Lesungen, Küfa, Lesekreise, Workshops oder Gruppentreffen ein.

Kommt gut in den Herbst – und bei Gelegenheit mal wieder bei uns vorbei 😉

euer aktuelles Team der Adi

Neuer Lesekreis – Kritische Männlichkeit

Zum Jahreswechsel startet in der ADI ein neuer Lesekreis zur Kritischen Männlichkeit. Der LK findet zweiwöchig am Montag Abend statt. Weitere Teilnehmer*innen sind gerne willkommen:

Im Lesekreis „Kritische Männlichkeit“ geht es um die Themen Feminismus, Patriarchat und Männlichkeitsbilder. Dabei diskutieren wir männliche Sozialisationsmuster sowie alltägliches und strukturelles Verhalten von Männern im Patriarchat. Wir reflektieren erlebtes sowie eigenes Verhalten, hinterfragen unsere Umwelt und erarbeiten wie toxische Männlichkeitsmuster abgebaut werden können. 

Dabei diskutieren wir in der Gruppe vorab herum geschickte Texte. Wir sind offen für alle Menschen, egal welchem Geschlecht sie sich zuordnen. Vorwissen wird ebenfalls nicht benötigt, denn wir möchten in einfacher Sprache und ohne viele Hürden ins Gespräch kommen. Wir ordnen uns explizit keiner bestimmten Denkschule oder Richtung zu. Jede*r ist bei uns willkommen, also schaut gerne vorbei!

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LK – Abolotionismus

Abolotionismus ist die Bewegung zur Abschaffung von Gefängnissen, Polizei und strafendem Justizsystem. Diese repressiven Staatsapparate sollen durch Strukturen ersetzt werden, mit denen in selbstorganisierten communities Sicherheit und Gerechtigkeit hergestellt werden kann. Durch die Black Lives Matter Bewegung haben abolutionistische Gruppen und Ansätze vor allem in den USA neuen Auftrieb erhalten.

Sie unterscheiden sich von liberalen Forderungen nach bestimmten Reformen, sondern fechten die Legitimität repressiver Institutionen, Verfahren und Denkweisen an. Obwohl die Diskussion darum schon viel älter ist, erscheint es den meisten Menschen völlig unvorstellbar zu sein, die Staatsgewalt zu beschränken. Und das hat bestimmte Gründe, die wir erforschen wollen.

Anfang des Jahres erschien ein Sammelband, um diese Debatte in den deutschsprachigen Kontext zu importieren. Darin sind zahlreiche sozialwissenschaftliche und aktivistische Beiträgen enthalten, die unterschiedlich voraussetzungsvoll sind. Im Lesekreis werden wir uns gemeinsam Grundlagen des Abolotionismus erschließen und diskutieren.

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