Autor: Adilettas

  • antifascist Local History Walking tour

    Sunday, June 7th, 11 am

    In Leipzig, several groups of young persons, the so-called ‘Meuten (‘packs’ or ‘hordes’) made their appearance in the year of 1937, who dressed uniformly in the style of the former Bündische Jugend and gathered on certain streets or squares. […] The boys of the Meute were shouting around in the streets, harassed passers-by — especially the HJ (Hitler Youth) — rode wildly through the streets in groups on bicycles, and displayed an indecent behaviour toward the girls. […] The Meute, together with other Meuten existing in Leipzig, regarded itself as a youth movement standing in opposition to the HJ. […] Boys and girls were discouraged from doing their HJ service; the slogan was spread that they should not take anything from the HJ. In contrast to the HJ, they were advocating for free and unrestricted gatherings and excursionsinvolving girls.”

    – from an indictement of the Leipzig district attorney against several members of the “Meuten”, 1940

    (»In Leipzig traten im Jahre 1937 mehrere Gruppen jugendlicher Personen, die sogen. »Meuten«, in Erscheinung, die sich nach Art der früheren bündischen Jugend einheitlich kleideten und auf bestimmten Straßen oder Plätzen zusammenkamen. […] Die Jungen der Meute schrien auf der Straße herum, belästigten Passanten, insbesondere die HJ, fuhren zu mehreren mit dem Fahrrad wild durch die Straßen und legten bei ihrem Verhalten gegenüber den Mädchen ein unsittliches Gebaren an den Tag.[…] Die Meute fühlte sich zusammen mit anderen in Leipzig bestehenden Meuten als eine im Gegensatz zur HJ stehende Jugendbewegung. […] Jungen und Mädchen wurden vom HJ-Dienst abgehalten, es wurde die Parole ausgegeben, sich von der HJ nichts gefallen zu lassen. Im Gegensatz zur HJ wurde für ein freies und ungebundenes Zusammenkommen und Fahrtenleben mit Mädchen eingetreten.«)

    Between the years of 1936 and 1938 the groups called “Meuten” by their detractors crystallised from all kinds of former youth-groups that were regarded with suspicion by the new Nazi-regime. They were mainly made up of blue collar teenagers and young adults who did not like the increasingly restrictive and dull life under the regime, a scene rather than an organization. The increasing societal pressure, and the bullying by HJ-members, made them much more political and willing to physically defend themselves, later many of them also engaged in acts of protest and sabotage. For a while, they were numerous and determined enough to keep Nazis and local police off their streets and create a small free space for themselves. Around 1938, most members were arrested during a massive crack-down by the Gestapo, sent to prison or to youth re-education camps, many later to the front, others could flee or join other resistance movements. Since the “Meuten” left none of their own writing, and did not really fit either German state’s image of what a resistance fighter should be like, they were largely forgotten after the war, and only in recent decades rediscovered by local historians and hobbyists.

    The guided tour will take us to several places in Lindenau that were important to the local “Meute Reeperbahn”, and highlight key events and the fates of several individuals.

    The tour will be in English. It should take about one and a half to two hours of slow walking with several stops. The entire route is on even ground and should be accessible for wheelchair-users. 

    We will meet June 7th, at 11 am in front of the ADI, Georg-Schwarz-Strasse 19, a prior registration is not necessary. 

    This project is funded by the Stadtbezirksbeirat Leipzig-Altwest budget granted by the City of Leipzig.

  • Kieztour Leipziger Meuten

    Dieser Stadtrundgang führt uns an Orte, an denen junge Menschen den Mut hatten, sich dem nationalsozialistischen Regime entgegenzustellen. Gemeinsam begeben wir uns an verschiedene Orte im Leipziger Westen an denen die „Meute Reeperbahn“ lebte und Widerstand leistete.
    Er bietet Raum für Austausch, Fragen und gemeinsames Nachdenken über Widerstand damals und Zivilcourage heute.
    Die Tour findet am 10.05. statt, Startpunkt ist um 11 Uhr die Autodidaktischen Initiative (Georg Schwarz Straße 19). Endpunkt wird der Lindenauer Markt sein.
    Bei Fragen wendet Euch gern im Vorfeld an uns: info (at) adi-leipzig.net

    Das Projekt wird finanziert aus Mitteln des Stadtbezirksbudgets der Stadt Leipzig.

  • Leipziger Meuten – Kieztour

    Dieser Stadtrundgang führt uns an Orte, an denen Menschen den Mut hatten, sich dem nationalsozialistischen Regime entgegenzustellen. Gemeinsam begeben wir uns an Orte im Leipziger Westen in dem der Widerstand gegen das Nazi-Regime lebte: in der Opposition, auf der Straße und im Alltag.

    Er bietet Raum für Austausch, Fragen und gemeinsames Nachdenken über Widerstand damals und Zivilcourage heute.

    Die Tour beginnt am 19. April an der Autodidaktischen Initiative um 11 Uhr. Für eine Übersetzung ins Englische und mögliche Barrieren schreibt bitte vorab eine Mail an info (at) adi-leipzig.net

    Das Projekt wird finanziert aus Mitteln des Stadtbezirksbudgets der Stadt Leipzig.

  • Lesung „Bis die Sterne zittern“

    Lesung und Gespräch mit dem Leipziger Autoren Johannes Herwig

    Die »Leipziger Meuten«, oppositionelle Jugendcliquen ähnlich den »Edelweißpiraten«, haben Johannes Herwig zu seinem Debütroman inspiriert. Kraftvoll, mitreißend und emotional erzählt Herwig vom Erwachsenwerden in der Nazi-Diktatur.

    Die Fragen, die er dabei stellt, sind heute so aktuell wie damals: Mitmachen, sich still anpassen oder Kontra geben?

    Einlass und Küfa: 19 Uhr. Beginn der Lesung 20 Uhr.

    Eintritt frei, Futter gegen Spende!

    Dieses Projekt wird mit Mitteln des Stadtbezirksbeirats der Stadt Leipzig finanziert.

  • Freier Kunsttreff Feierabend (Art Hangout)

    Ab dem 10.11. findet jeden Montag in der ADI der Kunsttreff Feierabend statt.

    Du malst, zeichnest oder machst Collagen, aber kommst im Alltag irgendwie nicht dazu? Oder bist du dabei einfach gerne in Gesellschaft? Jeden Montag von 19-21 Uhr malen, zeichnen und schnipseln wir zusammen in der ADI. Komm vorbei, schnapp dir ein Getränk und setz dich mit an den Kamin. Wir haben Materialien und Papier da, aber bring gerne mit worauf du Lust hast. Bis demnächst!

    Art Hangout at the ADI every Monday from 10.11.

    Do you like to draw, paint or collage, but you just don’t seem to have the time anymore? Or would you rather be in company while being creative? Every Monday, from 19-21 we draw, paint, scribble and snip at the ADI. You’re welcome to stop by, grab a drink and get crative with or alongside us. We have Colors, Pencils, Papers and a variety of stuff here, but don’t hesitate to bring with you what you’re comfortable with. See you around!

  • PARK(ing) Day 2023

    couch-cafe, open-mic, input zu kuenstlicher intelligenz

    Es ist mal wieder soweit. Der PARK(ing) Day steht diesen Freitag wieder an und wir sind wieder dabei!

    Dieses Mal erwartet euch folgendes: Um 14Uhr startet das Couch-Cafe (mit Kaffee und Kuchen) und eine Open-Mic-Session. Wir freuen uns u.a. voraussichtlich auf Texte aus dem Buch „revolutionäre Stadtteilarbeit“ verlesen von einem Mitglied der Kiezvernetzung West. Komm vorbei, bring einen Text mit, deine Lieblingspassage aus einem Buch, ein Instrumentalstück, dein Lieblingslied, deinen Lieblingswitz und teile dies mit der Georg-Schwarz-Straße. Außerdem erwartet euch eine Spieleecke, sowie Samenbomben herstellen. Am Abend um 20Uhr wird es eine Input zur künstlichen Intelligenz geben.

    Wir freuen uns auf euch!
    Eure adilettas und Nachbar*innen. 💙

    Tagesprogramm

    Ab 14h // Couch-Café: mit Kaffee, Tee, Kuchen und Open Mic:
    Ab 19h // gibt es wie gewohnt leckkker Essen (Verzehr auf eigene Gefahr)
    ab 20h // erwartet alle Interessierten ein Input zu Künstliche Intelligenz (Infos siehe unten)
    Ab 21h // könnt ihr auch nochmal das Open Mic bespielen.
    22h // ist Aufräumen angesagt. (Wir freuen uns über helfende Hände)

    Diskussion Philosophie und digitale Welt & Input künstliche Intelligenz

    Themen wie Künstliche Intelligenz, Trans-/Posthumanismus, Simulationstheorie etc. werden aus einer linken Perspektive eher selten diskutiert. Dieser Abend soll ein erster Versuch sein in der ADI diesen Themenkomplex zu öffnen und ausloten welche Interessen und Bedürfnisse es gibt. Es wird einen kleinen Input geben der grob den Stand der Dinge in Bezug auf KI aufzeigt und eine Diskussion mit dem eventuellen Ergebniss neuer Topics für weitere Diskussionen.

    Barrieren: Es gibt die Möglichkeit eine barrierarme, rollstuhlfreundliche Toilette zu nutzen und am kompletten Angebot teilzunehmen. Alle genutzen Flächen sind weitestgehend zugänglich für Rollstuhlfahrende.

    Diskriminierung: Wir dulden keine diskriminierende, unreflektierte Sprache. Jeglichen Sexismus, Antisemetismus, Able-ismus, Transfeindlichkeit, Rassismus usw. ist von der Veranstaltung ausgeschlossen.

  • Mutter-sein – Feministische Gruppe:

    Vom Herbst 2023 bis zum 2024 fand der feministische Arbeitskreis ‚Mutter sein‘ in der ADI statt.

    Feminismus und Mutterschaft stehen in einem spannungsvollen Verhältnis. Häufig verstärken sich durch Mutterschaft soziale Ungleichheiten und der Widerstand gegen das Patriarchat kostet viel Kraft. Wir möchten daher einen Raum öffnen, um feministische Mutterschaft zu reflektieren und uns zu stärken. Lasst uns persönliche Erfahrungen teilen und nicht bewerten oder vergleichen!

    Mögliche Fragen wären: Was heißt es für uns (und andere), „Mutter“ zu sein? Wie wollen wir für Kind/er sorgen und für uns?

    Die Gruppe ist offen für Frauen, nichtbinäre und trans* Personen.

    Die Gruppe hat ihre Arbeit beendet!

  • Hackbar: 03.09.23 in der Adi

    Die Hackbar ist ein offener Raum den wir (eine kleine Gruppe von Leuten mit unterschiedlichen Skills) seit 2021 in wechselnden Räumen und nun in der ADI Sonntags 16.00 in losen Abständen von ca. 6-8 Wochen veranstalten. Kommt vorbei mit euren Hard- und Softwareproblemen, wenn ihr eure Daten und Kommunikation verschlüsseln oder eure Handys googlefrei machen wollt, wenn ihr Programmier-skills teilen, Computer-Musik und -Kunst entwickeln, diskutieren oder einfach nur mit uns abhängen, Mate trinken, Pizza essen wollt. Wir freuen uns auf euch.

  • Offenes Lernwohnzimmer

    Unsere Öffnungszeiten (Mo/Di 12-17.00) sind einen offener Raum zum studieren, arbeiten und verabreden. Kommt gern vorbei wenn ihr nicht allein arbeiten wollt, einen Raum benötigt oder die Option zum sozialen Austausch schätzt. Nutzt die Öffnungszeiten auch gern um unsere Räume für eure Projekte anzufragen und zu besichtigen. Leider sind unsere Räume im Moment nicht barrierefrei – am Eingang ist eine kleine Schwelle zu überwinden, die nicht Rolli-gerechte Toilette ist nur über eine vierstufige Treppe erreichbar.

  • Selbsthilfegruppe ADHS Leipzig-West

    Termin: am 09.06 um 17:00 Uhr jede gerade Woche am Dienstag.

    Wir sind eine selbstorganisierte Selbsthilfegruppe für Menschen mit ADHS im Leipziger Westen, die im Zweiwochentakt – jeweils dienstagsabends in den geraden Wochen – zusammenkommt. 

    Die Gruppe trifft sich, um sich zu diversen Oberthemen rund um das Leben mit Neurodivergenz auszutauschen. Unser Ziel ist dabei sowohl Psychoedukation, als auch der freie Austausch von persönlichen Erfahrungen und Bewältigungsstrategien.

    Um einen sicheren, vertrauensvollen Raum zu schaffen, in dem wir uns langsam kennenlernen und einander öffnen können, laden wir aktuell nur einmal monatlich (jeweils dem vierten Dienstag im Monat) und nach Anmeldung 2-3 neue Interessierte zu einem Kennenlernen mit der Gruppe ein. 

    Dazu sind alle Betroffenen von ADHS, egal ob diagnostiziert oder (noch) nicht, herzlich willkommen, denen an einem respektvollen und vertraulichen Miteinander gelegen ist.

    Melde Dich bei Interesse oder offenen Fragen gern bei uns unter adhs.leipzig-west@web.de.

    Wir freuen uns auf Dich!