Kategorie: Nicht kategorisiert

  • Soli Frise

    english below

    hey!

    hier kommen die nächsten Sonntags-Termine an denen ihr zum Haare schneiden vorbei kommen könnt:

    12.07.

    19.07.  — immer von 12:00 – 16:00 Uhr

    Vom 21.06. – 10.07. bin ich nicht da.

    Aufgrund sehr hoher Nachfrage gibt es jetzt ein Anmeldesystem. Ich sehe ein, dass es nötig ist. Es kommen sonst viel mehr Menschen, als ich Haare schneiden kann. So müsst ihr nicht umsonst kommen.

    Anmelden könnt ihr euch hier:

    https://nuudle.digitalcourage.de/Psj47P8ELWw4mP81

    Aus gegebenem Anlass noch ein paar Infos:

    Bitte schreibt mir keine privaten Nachrichten! Ich habe keine Kapazitäten sie zu beantworten. 

    Das ist ein Angebot auf Solidaritätsprinzip. Ich mache damit keinen Profit, ich mache das in meiner Freizeit, ich mache es nicht professionell. Wer einen professionellen Haarschnitt erwartet sollte zu einem:einer Friseur:in gehen. Da bezahlt mensch mehr, aber das hat auch Gründe. Das ist nämlich ein Handwerk das man in einer langen Ausbildung lehrnt. Ich habe diese Ausbildung nicht und kann nicht bieten was ein Friseur:in macht. Ich verlange aber entsprechend auch keinen solchen Preis. Außerdem funktionieren Friseursalons nach kapitalistischer Logik (es wird auch Profit geschöpft), das Angebot hier nicht.

    Hey!

    FAQ’s:

    * Ja ich mache tendentiell jeden Haarschnitt, an jedem Kopf. Egal was du für eine Frisur, gender, Alter etc du hast. 

    * Ich habe keine Erfahrung mit Locken. Das fällt mir dann schwer, ich probiere es trotzdem.

    * Es gibt keine Spendenempfehlung. Versucht einzuschätzen, wie euer Zugang zu Geld/Jobs ist. 

    * Nein, es gibt keine Geld-Zurück-Garantie! Das Risiko, dass der Haarschnitt nicht perfekt wird besteht immer. Ich gebe mein bestes, aber ich mache Fehler.

    * Nein ich mache keine extra Termine außerhalb dieser Zeiten aus.

    PS: Perspektivisch wird es das Angebot vermutlich seltener geben (vllt nur 1x im Monat). Ich schaffe es nicht jeden Sonntag, das ist nämlich auch anstrengend. Die Nachfrage ist groß und das ist schön, zeigt aber auch, dass es mehr solcher Angebote braucht.

    Here are the upcoming Sunday dates when you can stop by for a haircut:

        July 12

        July 19  — always from 12:00 PM to 4:00 PM

    I won’t be there from June 21 to July 10.

    Due to very high demand, I’ve now set up a registration system. I realize it’s necessary. Otherwise, way more people show up than I can cut hair for. This way, you won’t have to come for nothing.

    You can sign up here:

    https://nuudle.digitalcourage.de/Psj47P8ELWw4mP81

    Given the circumstances, here’s some additional information: Please don’t send me private messages! I don’t have the capacity to respond to them. 

    This is an offer based on the principle of solidarity. I’m not making a profit from this; I’m doing it in my free time, and I’m not doing it professionally. Anyone expecting a professional haircut should go to a hairdresser. You pay more there, but there are reasons for that. It’s a craft that requires extensive training. I haven’t undergone that training and can’t offer what a professional hairdresser does. But I also don’t charge that kind of price. Furthermore, hair salons operate according to capitalist logic (they generate profit), whereas this offer does not.

    FAQs:

    * Yes, I’m generally willing to cut any hair, on any head. No matter what hairstyle, gender, age, etc. you have. 

    * I have no experience with curly hair. That’s difficult for me, but I’ll give it a try anyway.

    * There is no suggested donation amount. Please try to assess your own financial situation and access to income. 

    * No, there is no money-back guarantee! There’s always a risk that the haircut won’t turn out perfectly. I do my best, but I make mistakes.

    * No, I don’t schedule any extra appointments outside of these times.

    P.S.: In the future, this offer will likely be available less frequently (maybe only once a month). I can’t do it every Sunday—it’s actually pretty exhausting.

    Demand is high, which is great, but it also shows that we need more offers like this.

  • antifascist Local History Walking tour

    Sunday, June 7th, 11 am

    In Leipzig, several groups of young persons, the so-called ‘Meuten (‘packs’ or ‘hordes’) made their appearance in the year of 1937, who dressed uniformly in the style of the former Bündische Jugend and gathered on certain streets or squares. […] The boys of the Meute were shouting around in the streets, harassed passers-by — especially the HJ (Hitler Youth) — rode wildly through the streets in groups on bicycles, and displayed an indecent behaviour toward the girls. […] The Meute, together with other Meuten existing in Leipzig, regarded itself as a youth movement standing in opposition to the HJ. […] Boys and girls were discouraged from doing their HJ service; the slogan was spread that they should not take anything from the HJ. In contrast to the HJ, they were advocating for free and unrestricted gatherings and excursionsinvolving girls.”

    – from an indictement of the Leipzig district attorney against several members of the “Meuten”, 1940

    (»In Leipzig traten im Jahre 1937 mehrere Gruppen jugendlicher Personen, die sogen. »Meuten«, in Erscheinung, die sich nach Art der früheren bündischen Jugend einheitlich kleideten und auf bestimmten Straßen oder Plätzen zusammenkamen. […] Die Jungen der Meute schrien auf der Straße herum, belästigten Passanten, insbesondere die HJ, fuhren zu mehreren mit dem Fahrrad wild durch die Straßen und legten bei ihrem Verhalten gegenüber den Mädchen ein unsittliches Gebaren an den Tag.[…] Die Meute fühlte sich zusammen mit anderen in Leipzig bestehenden Meuten als eine im Gegensatz zur HJ stehende Jugendbewegung. […] Jungen und Mädchen wurden vom HJ-Dienst abgehalten, es wurde die Parole ausgegeben, sich von der HJ nichts gefallen zu lassen. Im Gegensatz zur HJ wurde für ein freies und ungebundenes Zusammenkommen und Fahrtenleben mit Mädchen eingetreten.«)

    Between the years of 1936 and 1938 the groups called “Meuten” by their detractors crystallised from all kinds of former youth-groups that were regarded with suspicion by the new Nazi-regime. They were mainly made up of blue collar teenagers and young adults who did not like the increasingly restrictive and dull life under the regime, a scene rather than an organization. The increasing societal pressure, and the bullying by HJ-members, made them much more political and willing to physically defend themselves, later many of them also engaged in acts of protest and sabotage. For a while, they were numerous and determined enough to keep Nazis and local police off their streets and create a small free space for themselves. Around 1938, most members were arrested during a massive crack-down by the Gestapo, sent to prison or to youth re-education camps, many later to the front, others could flee or join other resistance movements. Since the “Meuten” left none of their own writing, and did not really fit either German state’s image of what a resistance fighter should be like, they were largely forgotten after the war, and only in recent decades rediscovered by local historians and hobbyists.

    The guided tour will take us to several places in Lindenau that were important to the local “Meute Reeperbahn”, and highlight key events and the fates of several individuals.

    The tour will be in English. It should take about one and a half to two hours of slow walking with several stops. The entire route is on even ground and should be accessible for wheelchair-users. 

    We will meet June 7th, at 11 am in front of the ADI, Georg-Schwarz-Strasse 19, a prior registration is not necessary. 

    This project is funded by the Stadtbezirksbeirat Leipzig-Altwest budget granted by the City of Leipzig.

  • Hackbar Im Dezember

    14.12.2025 ab 16.00 in der ADI: Letzte hackbar in 2025 – kommt vorbei wenn ihr technische Probleme habt oder lösen helfen wollt, wenn ihr Lust auf hacks aller Art habt oder einfach nur abhängen oder rumnerden wollt!

    Die Hackbar ist ein offener Raum den wir (eine kleine Gruppe von Leuten mit unterschiedlichen Skills) seit 2021 in wechselnden Räumen und nun in der ADI Sonntags 16.00 in losen Abständen von ca. 6-8 Wochen veranstalten. Kommt vorbei mit euren Hard- und Softwareproblemen, wenn ihr eure Daten und Kommunikation verschlüsseln oder eure Handys googlefrei machen wollt, wenn ihr Programmier-skills teilen, Computer-Musik und -Kunst entwickeln, diskutieren oder einfach nur mit uns abhängen, Mate trinken, Pizza essen wollt. Wir freuen uns auf euch.

  • 07.03 – Kuefa

    Diesen Freitag kochen wir in der Adi – ab 19:00 Uhr könnt ihr vorbei kommen und euch schon mal für den feministischen Kampftag stärken! 🚀 Das Essen ist vegan und Allergene werden ausgewiesen. Wir freuen uns auf euch!


    Infos zu Barrieren: Das Bad in der Adi ist nur über eine Treppe zu erreichen und auch zur Ausgabe gibt es eine Treppe. Sonst ist der Raum ebenerdig.

  • Parking Day – 2024

    Die ADI lädt am 20.9. ab 15.00 zum gemeinsamen Blockieren der Parkplätze vor unserem Laden ein.
    Das Wetter ist am Freitag voraussichtich wieder besser. Also kommt vorbei und hängt mit uns ein wenig ab – wir haben Kaffee, Kuchen, Drinks und Spiele vor Ort. Abends gibts wie gewohnt unsere Küfa.

  • Anarchist:innen in der DDR

    Vortrag zu Selbstverständnis und Lebensstil von Anarchist:innen in der DDR der 80er Jahre. 

    Wie war’s eigentlich als Anarchist:in im realexistierenden Sozialismus? Diese Frage stellte ich mir und konnte bei der Recherche erstmal nicht so viel finden. Ich habe dann die gängige Literatur zur sogenannten Opposition in der DDR nach Spuren, die auf Anarchist:innen und anarchistisches Gedankengut hindeuteten, durchforstet. Dabei stieß ich auf die Offene Arbeit in Berlin, die Umweltbibliothek, die Gruppe Wolfspelz aus Dresden und die Punkszene. Dabei blieb aber offen wie Menschen, die in der DDR aufwuchsen, ihren Weg zum Anarchismus fanden. Also habe ich Interviews geführt und ausgewertet. Im Rahmen des Vortrags versuche ich einen kurzen Überblick zu geben und bin dann aber vor allem an einem Austausch darüber interessiert, ob andere der Anwesenden auch zu dem Thema recherchieren, wenn ja was sie gefunden haben, ob sie sich selbst als Anarchist:in in der DDR bezeichnen würden oder ob sie Menschen kennen, die man dazu befragen kann. Denn das Thema ist bei weitem noch nicht erschlossen!

  • – Hackbar –
    14.4.24 4pm

    Am Sonntag den 14. März findet wieder die Hack bar in der ADI statt:

    Die Hackbar ist ein offener Raum den wir (eine kleine Gruppe von Leuten mit unterschiedlichen Skills) seit 2021 in wechselnden Räumen und nun in der ADI Sonntags 16.00 in losen Abständen von ca. 6-8 Wochen veranstalten. Kommt vorbei mit euren Hard- und Softwareproblemen, wenn ihr eure Daten und Kommunikation verschlüsseln oder eure Handys googlefrei machen wollt, wenn ihr Programmier-skills teilen, Computer-Musik und -Kunst entwickeln, diskutieren oder einfach nur mit uns abhängen, Mate trinken, Pizza essen wollt. Wir freuen uns auf euch.

  • Doku am 10.11
    Alles andere zeigt die Zeit

    In der 2015 erschienen Dokumentation kehrt Regisseur Andreas Voigt zurück zu den Protagonisten früheren Filmen seiner „Leipzig- Reihe“.

    Ende 1989, kurz nach dem Fall der Mauer und zu Beginn der Dreharbeiten, waren Isabel, Jenny und Sven noch Schüler, Teenager, 14, 15 Jahre alt. Die Folgen des gesellschaftlichen Umbruchs in den Jahren nach 1989 haben sie mit voller Wucht, getroffen – mitten in der Pubertät. In einem Alter in dem man so empfindsam, prägbar und verletzbar ist, wie später wohl kaum mehr. Die Protagonisten aus den Filmen „Letztes Jahr Titanic“ (1990), „Glaube, Liebe, Hoffnung“ (1994) und „Grosse Weite Welt“ (1997) sind heute um die vierzig. Ihre Lebenszeit in der Bundesrepublik ist inzwischen länger als die, die sie in der DDR verbracht haben, und ihre Schicksale hätten unterschiedlicher kaum verlaufen können.

    Freitag den 10.11 um 20 Uhr in der ADI

  • Zeichenkurs verlegt!

    Der autodidaktische Zeichenkurs wurde aufgrund der nunmehr sommerlichen Temperaturen und des Umzugs der organisierenden Personen verlegt. Er findet vorerst nicht mehr in der ADI sondern in einer Lokalität mit Außenbereich statt!

    Bei Interesse kontaktiert uns für mehr Infos! 🙂


  • Neuer Lesekreis – Kritische Männlichkeit

    Zum Jahreswechsel startet in der ADI ein neuer Lesekreis zur Kritischen Männlichkeit. Der LK findet zweiwöchig am Montag Abend statt. Weitere Teilnehmer*innen sind gerne willkommen:

    Im Lesekreis „Kritische Männlichkeit“ geht es um die Themen Feminismus, Patriarchat und Männlichkeitsbilder. Dabei diskutieren wir männliche Sozialisationsmuster sowie alltägliches und strukturelles Verhalten von Männern im Patriarchat. Wir reflektieren erlebtes sowie eigenes Verhalten, hinterfragen unsere Umwelt und erarbeiten wie toxische Männlichkeitsmuster abgebaut werden können. 

    Dabei diskutieren wir in der Gruppe vorab herum geschickte Texte. Wir sind offen für alle Menschen, egal welchem Geschlecht sie sich zuordnen. Vorwissen wird ebenfalls nicht benötigt, denn wir möchten in einfacher Sprache und ohne viele Hürden ins Gespräch kommen. Wir ordnen uns explizit keiner bestimmten Denkschule oder Richtung zu. Jede*r ist bei uns willkommen, also schaut gerne vorbei!

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