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FREIE BUFDI-STELLE IM FRÜHLING // BEWERBER*INNEN GESUCHT!

Zum Frühling hat die Autodidaktische Initiative eine Stelle im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes* zu vergeben und sucht hierfür Bewerber*innen! Gesucht wird eine Person für ab März/April 2021.

Beim Bundesfreiwilligendienst handelt es sich um eine staatlich geförderte Freiwilligenmaßnahme vergleichbar mit dem FSJ, die über ein Jahr abgeschlossen wird. (Eine halbjährige Dienstzeit ist in der ADI eher in Ausnahmefällen möglich.) Die Freiwilligen bekommen ein Taschengeld und werden über uns sozialversichert. Zudem besteht Anspruch auf Arbeitslosengeld II. (Mehr Infos unter: www.bundesfreiwilligendienst.de)

Euer Einsatz bestünde darin als Teil des ADI-Teams die Bildungsarbeit des Vereins rund um dessen Räumlichkeiten in Leipzig-Lindenau zu unterstützen und zu organisieren. Die ADI verfolgt hierbei grundsätzlich einen autodidaktischen sowie kritischen Anspruch und möchte somit ein gesellschaftliches Engagement im Sinne der Selbstorganisation fördern. Dieser Anspruch soll auch für die Freiwilligen gelten, sodass die Dienstzeit für euch ebenso dazu dienen soll eure eigenen Ideen gemäß jeweiliger Fähigkeiten und Bedürfnisse zu verwirklichen und weiterzuentwickeln.

Grundsätzliche Tätigkeiten bestehen unter anderem in der:

  • Generellen Mitarbeit im Vereinswesen und dem Büroteam
  • Unterstützung bei der Planung und Betreuung von Kursen, Veranstaltungen und Aktivitäten
  • Betreuung des offenen Lernraums der Autodidaktischen Initiative
  • Betreuung der Bücher- und Materialbestände
  • Social-Media-Aktivität und Veranstaltungswerbung (Webseite, Facebook, Email, verschiedene Netzwerke etc.)
  • Netzwerk-Arbeit mit anderen Projekten

Bei Interesse schreibt eine begründete Bewerbung – das heißt eine Beschreibung eurer eigenen Interessen an der Tätigkeit, sowie eventueller bisheriger Erfahrung, eigener Zielsetzungen oder auch Projekt-Ideen etc. – an:

info@adi-leipzig.net

Vom 17. -18.10.20 organisiert die ADI einen Wochenend-Workshop zur materialistischen Staatskritik in Leipzig.

(Anmeldung etc. unter: staatskritik@adi-leipzig.net)

Über den Staat gehen in der Linken die Interpretationen weit auseinander: für die einen ist er der Garant des Allgemeinwohls, anderen gilt er als das Instrument der kapitalistischen Klassenherrschaft und wieder andere sehen in ihm das Terrain sozialer Kämpfe. Mit der Veranstaltung wird eine Einführung in die verschiedenen Tendenzen marxistischer Staatstheorie geboten. Dabei werden in drei Themen-Komplexen die zentralen Thesen marxistischer Theorie zum Begriff des Staates präsentiert. Themen sind die instrumentelle Staatstheorie bei Lenin (Staat als Instrument der herrschenden Klasse), die relationale Staatstheorie bei Antonio Gramsci und Nicos Poulantzas (Staat als materielle Verdichtung von Kräfteverhältnissen), sowie die Reflexionen von Eugen Paschukanis über den Staat als Rechtsform  und Johannes Agnolis (Staat des Kapitals).

Als Referent ist dabei Moritz Zeiler von der Associazione delle Talpe eingeladen. Die theoretischen Ansätze werden anhand von Inputs und einem Reader bearbeitet.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Veranstaltungsort und entsprechende Corona-Auflagen werden nach der Anmeldung bekannt gegeben. Für Druckkosten und Verpflegung ist ein Spendenbeitrag von 10€ angedacht.

Uhrzeit: Sa 10 – 19 Uhr // So 10 – 16 Uhr

Workshop – Staatskritik

Archivierter Termin: am 17.10 um 10:00 Uhr.
Ort: TBA

Vom 17. -18.10.20 organisiert die ADI einen Wochenend-Workshop zur materialistischen Staatskritik in Leipzig. (Anmeldung und Anfragen unter: staatskritik@adi-leipzig.net)

Über den Staat gehen in der Linken die Interpretationen weit auseinander: für die einen ist er der Garant des Allgemeinwohls, anderen gilt er als das Instrument der kapitalistischen Klassenherrschaft und wieder andere sehen in ihm das Terrain sozialer Kämpfe. Mit der Veranstaltung wird eine Einführung in die verschiedenen Tendenzen marxistischer Staatstheorie geboten. Dabei werden in drei Themen-Komplexen die zentralen Thesen marxistischer Theorie zum Begriff des Staates präsentiert. Themen sind die instrumentelle Staatstheorie bei Lenin (Staat als Instrument der herrschenden Klasse), die relationale Staatstheorie bei Antonio Gramsci und Nicos Poulantzas (Staat als materielle Verdichtung von Kräfteverhältnissen), sowie die Reflexionen von Eugen Paschukanis über den Staat als Rechtsform  und Johannes Agnolis (Staat des Kapitals).

Als Referent ist dabei Moritz Zeiler von der Associazione delle Talpe eingeladen. Die theoretischen Ansätze werden anhand von Inputs und einem Reader bearbeitet.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Veranstaltungsort und entsprechende Corona-Auflagen werden nach der Anmeldung bekannt gegeben. Für Druckkosten und Verpflegung ist ein Spendenbeitrag von 10€ angedacht.

Uhrzeit: Sa 10-19Uhr // So 10-16Uhr

Deutsch als Fremdsprache / German as foreign language

Termin: am 26.11 um 17:00 Uhr jeden Donnerstag.

 

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Selbstorganisierter Deutschkurs in der ADI

Im Moment findet das DAZ-Angebot online statt und wird durch Einzel-Tutorien ergänzt: daf@adi-leipzig.net 

Wir treffen uns jeden Donnerstag von 17-19 Uhr in der Autodikaktischen Initiative in der Georg-Schwarz-Str. 19 zum Deutschlernen. Freiwillige Lehrkräfte bereiten Gesprächsthemen, Sprachspiele, Grammatikerklärungen und Übungen vor. Bringt gerne auch eigene Fragen oder Themen mit, mit denen wir uns beschäftigen können!

Eine Anmeldung ist nicht nötig. Kosten entstehen für euch nicht, aber es gibt Getränke gegen Spende.

Kommt einfach mal vorbei!
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Self-organised German classes at ADI

At the moment, we offer online courses and additional individual tutorials: daf@adi-leipzig.net 

We meet up every Thursday from 5-7 pm at the Autodidaktische Initiative, Georg-Schwarz-Str. 19, and study German. Volunteer teachers prepare topics for conversation, language games, grammar explanations, and exercises. You’re of course welcome to bring your own questions and topics, too!

There is no registration required and no charge, and there are drinks available for donation.

Just drop by!

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Clases de alemán auto-organizativas

En el momento ofrecemos los talleres en linea y también tutoriales individuales: daf@adi-leipzig.net 

Nos reunimos todos los jueves de las 5 a las 7 de la tarde en la Autodidaktische Initiative, Georg-Schwarz-Str. 19, para estudiar alemán. Profes voluntari@s preparan temas de conversación, juegos de lengua, explicaciones de gramática y ejercicios. ¡Claro que puedes traer tus propios temas y preguntas también!

No hace falta inscribirse, y las clases son gratis. Hay bebidas (agradecemos una donación).

¡Apúntate!
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Unofficial.Pictures: „Gefährlicher Gegenstand Eisenbahnstraße“

Archivierter Termin: am 14.02 um 20:00 Uhr.

Am 14. Februar um 20 Uhr präsentieren Unofficial.Pictures die zweite Ausgabe ihrer Foto-Zeitung „Gefährlicher Gegenstand: Eisenbahnstraße“ in der ADI:

Seit Jahren wird rund um die Eisenbahnstraße in Leipzig immer die selbe Story wiederholt. Sie handelt immer von Kriminalität,  Drogenhandel, Messerstechereien, Schießereien, Schwarzarbeit. Frieder und Rafael vom Fotokollektiv unofficial.pictures sagen: „Ja, es gibt diese Probleme, und sie haben gesellschaftliche Ursachen, die nicht erzählt werden. Und es gibt sie hier wie anderswo, doch ist es nicht auffällig dass sie gerade rund um die Eisenbahnstraße so breit getreten werden, in den Vierteln von Leipzig wo die meisten migrantischen Menschen wohnen?“

Als im November 2018 auf der Eisenbahnstraße Sachsens erste  Waffenverbotszone eingeführt wurde und damit die schon vorher stattfindenden oft rassistischen und klassistischen  Personenkontrollen begründet und ausgebaut wurden, war das für die beiden ein Anlass, dem mit einer eigenen Publikation zu begegnen. Mit der im August 2019 veröffentlichten Foto-Zeitung „Gefährlicher Gegenstand: Eisenbahnstraße“ wollen sie den einschlägigen Berichten und Polizei-Darstellungen Stimmen aus der Nachbar*innenschaft entgegen setzen. Nun haben sie ein Crowdfunding gestartet, um noch mehr Perspektiven aus dem Viertel Raum zu geben. Bis 23. Februar könnt ihr durch eine Vorbestellung unter https://dangerous.unofficial.pictures die Erstellung einer zweiten Ausgabe der Zeitung möglich machen.

Aus den fünf langen Gesprächen in der ersten Zeitung lesen Frieder und Rafael einige anregende Passagen. Danach wollen sie sich mit euch austauschen, was ihr für Erfahrungen und Ideen zum Thema habt.

14.2. / 20Uhr Präsentation: „Gefährlicher Gegenstand: Eisenbahnstraße“

Am 14. Februar um 20 Uhr präsentieren Unofficial.Pictures die zweite Ausgabe ihrer Foto-Zeitung „Gefährlicher Gegenstand: Eisenbahnstraße“ in der ADI:

Seit Jahren wird rund um die Eisenbahnstraße in Leipzig immer die selbe Story wiederholt. Sie handelt immer von Kriminalität,  Drogenhandel, Messerstechereien, Schießereien, Schwarzarbeit. Frieder und Rafael vom Fotokollektiv unofficial.pictures sagen: „Ja, es gibt diese Probleme, und sie haben gesellschaftliche Ursachen, die nicht erzählt werden. Und es gibt sie hier wie anderswo, doch ist es nicht auffällig dass sie gerade rund um die Eisenbahnstraße so breit getreten werden, in den Vierteln von Leipzig wo die meisten migrantischen Menschen wohnen?“

Als im November 2018 auf der Eisenbahnstraße Sachsens erste  Waffenverbotszone eingeführt wurde und damit die schon vorher stattfindenden oft rassistischen und klassistischen  Personenkontrollen begründet und ausgebaut wurden, war das für die beiden ein Anlass, dem mit einer eigenen Publikation zu begegnen. Mit der im August 2019 veröffentlichten Foto-Zeitung „Gefährlicher Gegenstand: Eisenbahnstraße“ wollen sie den einschlägigen Berichten und Polizei-Darstellungen Stimmen aus der Nachbar*innenschaft entgegen setzen. Nun haben sie ein Crowdfunding gestartet, um noch mehr Perspektiven aus dem Viertel Raum zu geben. Bis 23. Februar könnt ihr durch eine Vorbestellung unter https://dangerous.unofficial.pictures die Erstellung einer zweiten Ausgabe der Zeitung möglich machen.

Aus den fünf langen Gesprächen in der ersten Zeitung lesen Frieder und Rafael einige anregende Passagen. Danach wollen sie sich mit euch austauschen, was ihr für Erfahrungen und Ideen zum Thema habt.

Neues Jahr 2020

Die ADI hat ihre Winterpause beendet. Für das Jahr 2020 gibt es auch ein paar Neuerungen im regulären Programm der ADI: Nachdem (leider) schon vor einigen Monaten der Arabisch-Kurs eingestellt wurde, wird auch der im letzten Jahr gestartete Englisch-Kurs in diesem Jahr nicht mehr stattfinden. Äusserst bedauernswert ist auch dass das solidarische Netzwerk seine politische Arbeit auf weiteres eingestellt hat, sodass dessen Bürotag und Anlaufstelle in der ADI ebenso entfallen.
Weiterhin im Angebot befinden sich der Deutsch-Kurs, der im Mai letzten Jahres gestartete Kapital-Lesekreis. Seit dem Herbst sind der Lesekreis Ernährung-Souveränität und das Beratungsangebot der Freien-Arbeiter*innen-Union  zur sexistischen Diskriminierung am Arbeitsplatz hinzu gekommen.
Mitte Januar startet außerdem ein neueren Diskussionskreis zur neueren anarchistischen Theorie. Angestrebt wird auch eine Reaktivierung des AK-Feminismus, jedoch mangelt es trotz guter Ideen mal wieder an organisatorischer Durchsetzungskraft. Anlässe sich dahingehend zu organisieren gibt es natürlich hingegen zur Genüge…

Fällt aus: KÜFA – „Küche für alle“

Termin: am 27.11 um 19:00 Uhr jeden Freitag.

Jeden Freitag gibt es in der ADI Essen auf Spenden-Basis. Für alle und vegan! Neben dem gemeinsamen Essen und Trinken soll die KÜFA auch einen Rahmen für Veranstaltungen Vorträgen, Kulturprogramm etc. bieten.